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4. Kulturtheoretische Aspekte der Informations- und Kommunikationstechnologien


@:INF_KULTUR

4.1. Information über Information

Grundlegende Werke zu Information: Die Klassiker Norbert Wiener, Shannon, Brillouin, Philosophisches bei Raffael Capurro, Methodisches bei Rainer Kuhlen, Rainer Hammwöhner, Klaus Kornwachs, F.-J. Radermacher. Gesellschaftliches bei Coy, Kittler, Kamper, Mihai Nadin, George Landow, Robert Artigiani. Forschung und Ausblicke: Tom Stonier, FIS conference proceedings. Als Einführung: Ditfurth (1969)
Die WWW-Site von Rainer Hammwöhner enthält Links auf andere Lehrstühle und Forschungsstellen der Informationswissenschaft.
(URL) http://rsls8.sprachlit.uni-regensburg.de/KHS-Docs/IW/Lehre.html
Weitere Links:
Friedrich Kittler, Humboldt Uni, Berlin
(URL) mailto:friedrich.kittler@rz.hu-berlin.de
SFB 511, Konstanz -> (URL) http://www.sfb511.uni-konstanz.de/
der Telepolis-Diskurs bei Heise
-> Seite: 33

(URL) http://www.heise.de/tp/deutsch/special/default.html
-> (URL) http://www.heise.de/tp/deutsch/archiv/default.html
(CD-Version) (URL) file:0NA/BRIEFS/HEISE/NA0.htm
der Lehrstuhl Information Design Bazon Brock in Wuppertal:
-> (URL) http://www.uni-wuppertal.de/FB5-Hofaue/Brock/
Soziale Themen im das ForSozTec, Welf Schröter :
-> (URL) http://www.forsoztec.dgb-bw.de/

4.1.1. Die FIS Virtual Konferenz

Information zum augenblicklichen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zum Thema "Information" ist bei der FIS Virtual Konferenz zu erhalten.
(URL) http://fis96.htu.tuwien.ac.at/info/welcome.html
Zur Subscription der laufenden Diskussion ->: diskur08.htm#SUBSCRIBE_FIS

4.2. Kommunikation und Information als zivilisatorische Infrastruktur

@:KOMM_INFRASTRU
->: diskur04.htm#HYPER_INFRASTRU
Harold Innis (eher bekannt durch seinen Schüler McLuhan) hat in seinen bahnbrechenden Arbeiten die entscheidende Rolle der Kommunikationstechnologien in der Entwicklung der menschlichen Kulturen der letzten 5000 Jahre aufgezeigt.
Diese Arbeit wurde von verschiedenen Institutionen weitergeführt, u.a. McLuhan Institute, und SUMScorp:
-> Kim Veltman (URL) http://www.sumscorp.com/
(URL) http://www.sumscorp.com/articles/art49.htm
In Deutschland wurde diese Arbeit u.a. von Kittler aufgegriffen. (z.B. Kittler, Tholen: Arsenale der Seele, p. 187-202).
Weitere Dokumentation zu dem Thema unter: SFB 511, Konstanz (URL) http://www.sfb511.uni-konstanz.de/
Ein wesentlicher Faktor, der in den letzten 100 Jahren die Rolle der Kommunikationstechnologien entscheidend verstärkt hat, ist die Geschwindigkeit und die Kanalkapazität des Nachrichtentransports. In der "guten alten Zeit" konnte eine Nachricht auch nicht schneller transportiert werden als eben das schnellste Schiff, oder der schnellste Bote. Es gab zwar schon in der Antike schnelle optische / akustische Techniken (Havelock: "Communication arts in the ancient world"), aber erst Napoleon setzte diese systematisch ein[21], und seine Schlachtenerfolge sind bisher kaum auf diesen Technologievorsprung hin untersucht worden. Kittler hat den Einfluß der Signaltechnologie im zweiten Weltkrieg dargestellt. Die Ars Electronica AEC hat sich 1998 das verdienstvolle Ziel gesetzt die latente und immer präsente miltärische Verwendung von IuK ins Rampenlicht zu rücken[22].
Aber vor den Breitbandmedien hatten diese schnellen Kanäle nicht genügend Kanalkapazität, um eine größere oder weitreichendere Auswirkung zu haben, und so blieben diese Medien meist auf das Militär oder die Diplomatie beschränkt. ->: diskur05.htm#WAFFE_INFO

4.3. Daten sind nicht Information - Information ist nicht Wissen

@:INFORMATION
Hier wollen wir uns mit dem Kernfaktor, sozusagen dem Zentralmythos unserer heutigen technologischen Zivilisation, beschäftigen. Es sollen hier bewußt kontroverse Thesen angeboten werden, um einen Kontrapunkt zu gängigen industrienahen Standpunkten zu setzen.
Das Wort "Information" ist einer der am meisten mißverstandenen und mißbrauchten Begriffe unserer heutigen Zeit. Was z.B. in der populären Presse (und dann leider auch in der Politik) zum Thema Information gesagt wird, hat kaum etwas mit dem wissenschaftlich-technischen Informations-Begriff (-> Shannon, ->Brillouin) zu tun. Der volkstümliche Begriff "informiert sein" ist nicht mit dem technischen Begriff zu verwechseln. Im Hinblick auf das, was heute auf dem WWW und in den weltweit verfügbaren Datenbanken lagert, ist der Begriff Daten passender: das Internet bietet uns Multi-Terabytes technisch dargestellter Zeichen. Aber was wir in unseren heutigen, von vielfältigen Herausforderungen, Umbrüchen und Bedrohungen, hin- und hergerissenen Gesellschaften brauchen, das sind nicht Daten, sondern, es ist Wissen[23]. Und Wissen ist etwas, das die Menschen im Kopf, und zu ihrem weisen Handeln bereit haben sollten. Wir können ein essentielles Dreieck von: Wissen, Können, und Handeln skizzieren. Dieser feine Unterschied wird leider zu oft in den Diskussionen zur Informationsgesellschaft übersehen. Wissen ist etwas, das sehr schwierig zu erlangen, und noch schwieriger an andere Menschen weiterzugeben ist.
Für mehr philosophisch orientierte sei hier auf den 7. Brief von Plato verwiesen, wo das Problem schon vor 2400 Jahren genau auf den Punkt gebracht wurde. ->: @default.htm#SIEBTER_BRIEF.
Da ist es schon einfacher, Datenverarbeitungsmaschinen (sprich: Computer) in Massen in jede Schule zu stellen, und Fortschritt im "Erziehungs"-System danach zu bemessen, wieviele Computer statistisch pro Schulklasse verfügbar sind.
Die Gretchenfrage jeder "Informations-" Technologie, somit auch die Entscheidungsfrage der heutigen "Informationsgesellschaft" ist: wie wird "Information" zu Wissen, also wie kommt etwas aus dem Datenspeicher in unser aktives Denk- und Vorstellungsvermögen, und wie erlaubt es uns dann, mit Vorbedacht und Überlegung (und hoffentlich: Weisheit) zu Handeln? Leider finden heutige Diskurse um die "Informationsgesellschaft" oft genug ohne solche Erwägungen statt. Hier sind nämlich die entscheidenden Faktoren zu finden. Und hier lohnt es sich sehr, die Forschung der Geschichte der Medien zu betreiben, die ja nun schon seit Altamira und Chauvet etwa 50,000 Jahre alt ist, und erst in den letzten 5,000 Jahren die heutigen Formen des Staats, der organisierten Priesterschaft, und der gesellschaftlichen Institutionen angenommen hat, und dann erst in den letzten 500 Jahren mit dem Buchdruck und der westlichen Wissenschaft und Technologie "so richtig in Fahrt gekommen ist".
Unter dieser Perspektive können wir erkennen, daß das, was auf den Wänden von Altamira steht, viel mehr mit unserem zukünfigen MM-Zeitalter zu tun hat, als das, was in den letzten 5000 Jahren mit der Schrift gemacht wurde, und daß die Entwicklungen der letzten 500 Jahre zwar für unser heutiges Bewußtsein entscheidend sind, aber das sagt nichts darüber aus, daß die 50,000 Jahre Menschheitsgeschichte davor nicht ebenso relevant sind.

4.3.1. (Des-) Information als strategische Waffe im Kampf der Kulturen

@:WAFFE_INFO
Samuel Huntingdon (The clash of civilizations), Howard Bloom (The Lucifer principle) und aus deutschen Landen Heiner Mühlmann (Die Natur der Kulturen) haben uns sehr beunruhigende Analysen der Hintergrundfaktoren der menschlichen Kulturentwicklung gegeben, deren Lektüre besonders denen zu empfehlen ist, die sich aus politischen Gründen (Multi-Kulti-Adherenten) lieber auf einem weltanschaulichen Antipoden dieser Meinungsträger ansiedeln. Denn hier werden einige hart zu ertragende Faktoren vorgetragen, von denen zu hoffen ist, daß sie nicht ganz so schrecklich, wie dargestellt, zu nehmen sind, aber wehe uns, wenn sie wahr sind! Mehr dazu unter ->: diskur03.htm#KULTURTHEORIEN.
Kritische Stimmen zum Stand und den Perspektiven der "Informations-Gesellschaft" finden wir bei:
-> Ars Electronica Symposion 1998: Info War: "Information.Macht.Krieg"
(URL) http://www.aec.at/infowar/NETSYMPOSIUM/
Das Kernthema der Ars Electronica Symposions 1998 ist: "Information.Macht.Krieg". Diese vieldeutige Formulierung unterstreicht die schillernde Rolle der Information[24] als Waffe in einem anscheinend schon viele tausend Jahre währenden Kulturkampf der Menschheit. Ganz im Gegensatz zu ihren sonstigen Gepflogenheiten hat die Ars Electronica für dieses Jahr kaum einen der gehaltenen Vorträge im gedruckten Programm vorliegen. Eine praktische Anwendung der "Waffe Information", um das Exempel zu statuieren? Besonders erhellend (???) war der Vortrag von Prof. George Stein, seines Zeichens "Member of the faculty of the USAF Air War College and Chairman of the Department of Future Conflict Studies". Stein erging sich in seinem Vortrag in Andeutungen[25]. Er stellte das OODA-Model des Informationskrieges vor: Observation, Orientation, Decision, Action. Das effizienteste Vorgehen ist das Eindringen in den feindlichen "Orientation-" Prozess, was soviel heißt: das Beeinflussen der Bewertungsgrundlagen. Es gibt zwei Kategorien des Informationskrieges: den indirekten und den direkten. Alle technischen Varianten, die man sich vorstellen kann, wie z.b. Chiffres, Geheimcodes, Stören und Zerstören feindlicher Informationsanlagen, etc., sind nur den indirekten und sekundären Kategorien zuzuordnen. Der direkte, und damit auch wirkungsvollste Informationskrieg ist der, von dem der Gegner nicht einmal ahnt, daß er stattfindet. Als unscheinbares Beispiel nannte Stein den konfessionellen religionsgebundenen Schulunterricht, der die Kinder auf das Werte- und Wahrnehmungssystem der jeweiligen Denomination einschwört, ohne daß diese das merken. (-> memetik) Wir können daraus folgern, daß es (sehr hypothetisch formuliert) einen immerwährenden Kulturkampf der Menschheit im Informationskrieg der herrschenden Kreise, Cliquen, Klassen, und Schichten gegen die gerade beherrschten geben könnte (???), und der besteht hauptsächlich darin, daß die beherrschten eben nicht merken, auf welchen Ebenen und mit welchen Mitteln dieser Krieg geführt wird...
Dazu Douglas Rushkoff in seinem Vortrag: "Communications is made for controlling the governed, to program the governed populations into accepting the pre-programmed views..."

4.3.2. Weitere Literatur


Telepolis
Telepolis bringt eine kritische Übersicht aktueller Themen im Bereich Internet etc.
(URL) http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/
-> Clifford Stoll: Wüste Internet, (Rezension, c't 9/95, s. 260), (u.a. das Fernsehen als größtes kulturelles Medien-Desaster der letzten 50 Jahre[26]).
-> Stephen Talbott: The Future does not compute
(URL) http://www.oreilly.com/~stevet/index.html
-> David Shenk: Data Smog
-> di Luciano Floridi
Brave.Net.World: The Internet as a Disinformation Superhighway?
(URL) http://www.well.com/user/hlr/texts/disinfo.html
-> Saul Wurman: Information Anxiety
... sowie Neil Postman, McLuhan, etc. etc.
-> (URL) http://www.aber.ac.uk/~dgc/influ.html
Information, oder besser: Des-Informationstechnologien, sind auch die wirksamsten Waffen im Kampf der Kulturen um die Vorherrschaft auf diesem Planeten. Ein großes Problem der heutigen Diskussion um "Informations"-Technologien besteht darin, daß man es oft genug mit Des-Informationstechnologie zu tun hat, deren Verbreitung im Sinne bestimmter Interessenskoalitionen geschieht. Das Internet ist nach Meinung einiger Kritiker auf dem besten Wege, das Fernsehen als größte Des-Informationstechnologie der Menschheitsgeschichte überhaupt zu überholen. (Die im Sept. 1998 laufenden "Informations"-Kampagnen über des Sexualleben des US-Präsidenten Clinton mögen ein Beispiel dafür bieten.) Zwar ist diese "Information" keine Fälschung, aber der soziale und ethische Wert dieser Angebote ist äußerst zweifelhaft.
Die technischen Faktoren, wie Multi-Mega-Mips Prozessoren, und Multi-Mega-Baud Leitungen, werden nichts zu einer qualitativen Verbesserung solcher Zustände beitragen.

4.3.3. Problematik der Einschätzung der kultur-relevanten Auswirkungen der Informationstechnologien

Die grundsätzliche Schwierigkeit, zwischen Informationstechnologie und Des-Informationstechnologie unterscheiden zu können, ist die Neuigkeit und soziale Unerprobtheit der heutigen Multimedia-Technologien, sowie ihr soziales Veränderungspotential. Um diese Faktoren einschätzen zu können, ist sowohl eine tiefgehende technische wie auch eine eine kultur- und medien-geschichtliche Fundierung nötig, die in dieser Kombination leider heute kaum gelehrt wird, weil das Wissen dazu zu sehr auf die gegensätzlichen akademischen Lager von Technik-/Natur-Wissenschaften (Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaft) und die Geistes-Wissenschaften aufgeteilt ist. Es genügt nicht, daß man als Geisteswissenschaftler die Computer-Fachpresse lesen kann (so wie Norbert Bolz mit Vorliebe aus der c't zitiert), sondern man muß in der Lage sein, den "Hype-" Filter scharf stellen zu können, und aus der systematischen Des-Information gegen die Intentionen (und unbewußten Programmierungen) der technischen Schreiber die "Information" herauszufiltern, die den Schreibern sofort ihre Stelle kosten würde, wenn sie sie direkt veröffentlichen wurden. So ist eine radikal kritische Berichterstattung kaum von einer Computerpresse zu erwarten, die essentiell von den Anzeigen der Computerindustrie abhängig ist.

Um aber die Potentiale der Technologie einzuschätzen, vor allem aber ungenutzte Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen, die die von Venture-Kapital, Shareholder Value[27] und Monopolisierungstendenzen (Microsoft) getriebene Computerindustrie nicht wahrnehmen kann oder für profitabel hält, dazu ist eine andere Qualifikation erforderlich: Daß man selber an der Front der Technologie mitarbeitet und mit- aber vor allem GEGEN-denken kann.
Die Qualifikation zum neutralen Einschätzen der MM-Technologie schwer zu bekommen. Allein bei der Technologie auf dem Laufenden zu bleiben, ist schon eine Vollzeit-Lebensaufgabe. Das läßt dann kaum Kapazität oder Lebensenergie mehr für geisteswissenschaftliche oder politische Exkurse zu. Und daher ist es kaum ein Wunder, daß der verheiratete durchschnitts- {Ingenieur / Softwaretechniker / Technikjournalist} mit Familie und einem (schnell auch mal) kündbaren Job zu diesen Themen meist wenig zu sagen hat.
@:COMPUPHOBIE
Umgekehrt ditto. Es ist sattsam bekannt, daß zumindest in Deutschland die Experten aus den Geistes-Wissenschaften meist immer noch Berührungsängste und Mißtrauen gegenüber dem Computer haben. Hier hat sich das verbreitete akademische System der Spaltung der Wissenschaften (C.P. Snow: Die zwei Kulturen) in eine Falle manövriert. Dies wird zwar von vielen (und allerhöchsten) Seiten bemängelt (z.B. Wolfgang Frühwald, DFG, und Jürgen Mittelstraß) aber es wird für lange Zeit keine Lösung dafür geben, weil das deutsche Universitätssystem in seiner Struktur nicht im Schnellverfahren zu renovieren ist. Wenn eine Lösung kurzfristig bereitgestellt werden soll, so muß dies aus Bereichen kommen, die schneller reagieren können als das allgemeine Universitätssystem.

4.3.4. Unterschiedliche Einsatzformen der "Waffe Information"

Auch in vorliegenden Fall ist es vorteilhaft, einen geschichtlichen Blick in die früheren Einsätze der "Waffe Information" zu gewinnen, und was das Neue an ihren heutigen Einsatz ausmacht. In den Zeiten des Industriekapitalismus waren technische Verfahren, Patente, und Absatz- und Vermarktungs-Strukturen (Kartelle, Monopole) die hauptsächlichen Prozeduren. Ihren globalen Einsatz kennt man unter dem Stichwort "Kolonialismus", in dem von Europa und Nordamerika aus (im wesentlichen: England, USA, Frankreich, Deutschland) der gesamte Rest der Welt beherrscht wurde.
In der heutigen Informationstechnologie dreht es sich um Schnittstellen und Standards, und wer diese diktieren kann. Sowie um verfügbare Kanal- und Verarbeitungs- Bandbreiten, Speicherkapazitäten, und Chiffrierungs- und Codierungsverfahren. Die augenblickliche "Schlacht der WWW-Browser" zwischen Netscape und Microsoft ist die aktuellste Front dieses Kampfes, wobei man aber nicht übersehen sollte, daß es sich hier im einen Kampf der Finanzierungsimperien dreht, die sowohl hinter Netscape und Microsoft stehen, aber auch hinter den Hardware-Giganten wie Intel und Motorola. Wir müssen auch hier zwischen Informationstechnologie und Des-Informationstechnologie unterscheiden. Das, was in der Tagespresse erscheint, muß sorgfältig auf den letzteren Faktor geprüft werden. Was sind die kulturtheoretisch zugrundeliegenden "Tiefenströmungen" dieser Entwicklung? (anderswo auch als die "Morphologie" bezeichnet, ->: morph-cm.htm , 1997).
Literatur:
Die Zeitschrift c't enthält neben technischen Artikeln auch viele Beiträge mit wichtigen Informationen zur Wechselwirkung mit sozialen Aspekten. Hier sind die Seitenzahlen einiger relevanter Beiträge gelistet.
-> (URL) http://www.heise.de/ct/inhverz/
-> c't 12-97: p. 16 / p. 86 / p. 144-158
-> c't 11-97: p. 34 / p. 136 / p. 124 / p. 134 / p. 376
-> c't 9-97: p. 128 / p. 182
-> c't 8-97 , p. 58 / p. 248 / p. 115 / p. 122 / p. 128 / p. 148
Die Situation der Informationstechnologie in Deutschland ist dadurch geprägt, daß aufgrund der Altlasten des Fernmeldemonopols die Kanalkosten wesentlich höher sind als z.B. in den USA, und die BRD damit an diesem Faktor benachteiligt ist. Es ist zwar die gleiche Basistechnologie vorhanden wie in USA, aber keine Massennutzung wie in den USA zu gleichen ökonomischen Bedingungen.
Eine ähnliche Situation kann man in der Geschichte ausmachen, etwa vor den Zeiten des Buchdrucks, als ein Informationsmonopol der Institutionen, die die meisten Schreibermanufakturen unterhielten (z.B. die Kirche, der chinesische Staat) möglich war. Erst die Drucktechnologie schuf die Voraussetzung zur explosionsartigen Verbreitung von Büchern und der Massenkommunikation durch Periodika. (McLuhan, Eisenstein, Giesecke)
Dieser unscheinbare Faktor der unterschiedlichen Kanal-Ökonomie wirkt sich z.B. darin aus, daß man in USA bedenkenlos einen 10-mal höheren Kommunikations-Kanal-Faktor in Kauf nehmen und ökonomisch rationalisieren kann, als hier, womit ganze Wirtschaftszweige hier nie entstehen können. WWW-Technologie ist vor allem eins: Channel-Bandwidth-Hogging (Deutsch: Mit Fernmelde-Kanal-Bandbreite saumäßig aasen gehen). In Ländern wie Deutschland waren von der Geschichte her die Kommunikationskanäle aber immer ein Vorrecht derer, die "gleicher waren als die gleichen", also Militär, Politik, Hochkapital, etc., und dies war auch der politische und ökonomische Hintergrund des Fernmeldemonopols.
(Wesentlich darauf zurückzuführen, daß das preußische Militär, ebenso wie später Hitlers Wehrmacht, die Kommunikationskanäle immer als strategische Waffe betrachtet hatten, deren Gebrauch man folglich auch lieber reserviert wissen wollte. Siehe auch: ->: diskur11.htm#ZIVIL_DYNAMIK )
Schwieriger einzuschätzen ist aber die Situation der (quasi-) Monopolisierung der Software- und User-Interface Schnittstellen durch die US-Computerindustrie. Es wurde zwar in der Presse einiges über die "geheimen Schnittstellen" in Windows und anderen Microsoft-Produkten bekannt, aber das ganze Ausmaß der entscheidenden Faktoren dieses Einsatzes der "Waffe Information" ist (wohl aus guten Gründen) nirgendwo veröffentlicht worden. Ein wesentlicher weiterer Faktor sind die "impliziten Standards". So ist z.B. das Windows-Icon-Mouse-Pointing-Interface (WIMP) seit dem Mac und MS-Windows von 1984 zum allgemeinen, nie hinterfragten Standard der Computerindustrie geworden, dessen Relevanz (zum Wohl und Wehe) der zukünftigen MM-Gesellschaft wohl ebenso entscheidend ist, wie die Felsbilder von Altamira und die Entwürfe der Schreiber von Mesopotamien und Ägypten für die gesamte zivilisierte Menschheitsgeschichte. Was das in seiner Konsequenz bedeutet, wird aber selten irgendwo diskutiert. Diesem Manko soll hier ein wenig Abhilfe geschaffen werden, und diese Faktoren sollen in den nächsten Abschnitten weiter behandelt werden.

4.3.5. Das eiserne Faktoren-Dreieck der Kriegs-Technologie

@:DYNAMIK
Wir können uns über den Aphorismus von Heraklit: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge" streiten, aber es ist sicher unzweifelhaft, daß das Militär schon seit der Steinzeit immer zu den ersten und eifrigsten Benutzern jeglicher Technologie gehört hat, und heute mehr denn je bahnbrechend ist. Wir brauchen uns nur erinnern, daß das heutige Internet ein Teil des Kommando-Arsenals für den Atomkrieg war, das in den 70er Jahren vom US-Militär unter dem Namen ARPA-Net geschaffen worden war[28].
Kriegführung ist nicht zuletzt eine medientechnologische Angelegenheit, denn man braucht ein irgendwie geartetes schriftähnliches System, um die Aushebung, Organisation, und die Verpflegung der Truppe zu gewährleisten (Die Logistik), sowie ein gutes Signalsystem, um diese Masse im Feld zu steuern. (Bzw. man muß dafür sorgen, daß man ein besseres als der Feind hat, siehe Hitlers Panzer- und Stuka-Koordination über Funk, welche den Blitzkrieg ermöglicht hat).
-> Havelock: Communication arts of the ancient world, ->McLuhan, ->DeLanda: War in the age of intelligent machinery.
Beim Militär kennt man seit mindestens 5000 Jahren, seit die ersten Großkriege mit Massenarmeen und Technologie-Unterstützung im alten Ägypten und Mesopotamien geführt wurden (->: diskur15.htm#FERRILL_WAR p. 42, 44) eine alles entscheidende Balance von Faktoren, die den Wert einer Waffenkombination bestimmen:

Beweglichkeit * Schutz (Panzerung) * Feuerkraft = Wert des Waffensystems

Beim Militär ist diese Formel unmittelbar einsichtig, und wird an allen Militärakademien den Erstsemestern gelehrt. Ihre Beachtung oder ihr Vergessen war entscheidend für den Ausgang aller Kriege der Menschheitsgechichte. Ein Soldat, der eine schwere Rüstung und schwere Waffen trägt, kann zwar nicht leicht verwundet werden, und seine Angriffe sind auch meist recht wirksam, aber wenn der Feind ausweicht, nützt ihm das alles nichts. Er kann einem leichtbewaffneten, und leicht gepanzerten Feind nicht nachlaufen. Dasselbe gilt für Schlachtschiffe, Panzer, und Kampfflugzeuge. Die entscheidende Kriegstechnik der arabischen Armeen des Jihad und der Hunnen und Mongolen war z.B. die schnelle Beweglichkeit der Truppen gegenüber den schwer gepanzerten europäischen Rittern. Die Quittung folgte auf dem Fuß, und der Islam besetzte außer Italien alle Kerngebiete der antiken Oikumene: Nordafrika, Klein-, Vorder- und Mittelasien, und zeitweise Spanien und Griechenland. Huntingdon läßt uns wissen, daß der christliche Westen gegenüber dem Islam für ca. 1000 Jahre in der Defensive war, bevor er für die kurze Zeit von etwa 300 Jahren einmal etwas stärker wurde. Das kann sich alles schnell wieder ändern, und keine Macht ist auf ewig zementiert. (Wie uns Howard Bloom sagt). Und Rußland war über viele Jahrhunderte mongolische Provinz.
->: diskur03.htm#IBN_CHALDUN
In dieser leicht zu merkenden militärischen Faustformel fehlt aber das Geheimrezept: Die Information. Dies wird aber erst in den höheren Semestern der Militärakademien gelehrt. Information ist dann entscheidend, wenn man über Technologien verfügt, die wesentlich schneller oder detaillierter als die des Gegners sind. Und daher war dieser Faktor in früheren Zeiten, als sich alle Nachrichten gleichmäßig mit der Geschwindigkeit eines reitenden (oder rennenden) Boten, eines Schiffes, oder (wenn man wirklich top-of-the-art nutzte) einer Brieftaube, fortbewegten, nicht so entscheidend wie heute, da sie sich eben nicht so viel schneller bewegen konnten, als die Armee selber.
Im Rahmen der Informationstechnologien kennt man (in Amerika) das Wort: "To get a bigger bang for the buck". Dieser Effekt wird auch mit einem anderen geflügelten Wort angesprochen, das in "Infoland" umgeht: "Wenn die Autotechnologie denselben Fortschritt gemacht hätte wie die Computertechnologie, dann würde ein Rolls-Royce heute 1 DM kosten, und eine Million Kilometer für einen Liter Benzin fahren".
Man könnte die Situation aber auch anders darstellen: "Wenn die Verkehrstechnologie denselben Fortschritt gemacht hätte wie die Softwaretechnologie, dann würde jeder von uns heute mit Schlachtschiffen und Panzerkreuzern zum Einkaufen, zum Büro, und zur Disko fahren."[29]
Hiermit haben wir wieder die Verbindung zur Militärtechnologie geschafft, und wir sehen, wieso das Militär den Zivilisten doch immer noch eine Nase vorn hat. Denn diese Monstren der Militärgeschichte sind inzwischen längst verschrottet.
Eine ähnliche Balance wie in der Waffentechnologie finden wir auch bei Informationssystemen. Der entscheidende Faktor, den wir in dem Punkt "Beweglichkeit" eingekapselt haben, also unsichtbar mitnehmen, ist die Zeit, oder in Aristotelischer Terminologie, die Dynamik (Dynamis).

4.3.6. Zeit, der entscheidende Faktor der Informationstechnologien

Heute kommt es nicht mehr darauf an, irgendetwas zu können, was Nachbar XYZ auch macht, sondern es schneller machen zu können. Und so ist der Kampf der Zivilisationen ein Kampf um die Zeit (-faktoren) geworden. (Siehe dazu auch Michael Ende: Momo). Computer sind Zeitmaschinen, auch wenn wir das anders verstehen müssen, als H.G. Wells es in seinem Roman gemeint hat. Interessanterweise finden wir sehr selten in den Computer-Testberichten der Massenzeitschriften den Produktionsfaktor Zeit als wesentliche Position der Wertung. Es ist, als ob die Industrie sich einem geheimen Tabu verschrieben hat, daß der Faktor Zeit immer durch noch schnellere Hardware zu bewältigen ist, nicht aber durch besseres Programm-Design. (Michael Ende hat mit "Momo" eine Vision dieser Problematik skizziert). Sehen wir das aber unter dem Aspekt der Des-Informationstechnologie, so wird die Sache klar. Es wird systematisch unterschlagen, daß wir hier einer Milchmädchenrechnung nach dem Muster:

Panzerung * Feuerkraft = Besseres Waffensystem[30]

zum Opfer fallen. In diese Denkfalle zu geraten, war der Untergang so mancher glorreicher Armee der Weltgeschichte, und der Untergang so mancher großer Zivilisation. Im wesentlichen ist es dieses Syndrom, was Spengler in seinem "Untergang des Abendlandes" meinte, aber nicht ausdrücken konnte, weil er die wirklichen Faktoren nicht kannte und nicht formulieren konnte. Mumford ist der Sache mit "The myth of the machine" näher gekommen, aber auch er lebte noch im Vor-Compterzeitalter, und konnte den Faktor "Zeit" in der "Information" nicht erfassen. Eine weitere Behandlung dieses Themas wird im folgenden Abschnitt gemacht: ->: diskur06.htm#SYMBOLIK

4.4. Literatur, Informationen:

4.4.1. CTHEORY magazine

CTHEORY magazine:
(URL) http://www.ctheory.com/
(CD-Version) (URL) file:///0NA/BRIEFS/ONL/NA1200.htm
Drug Hysteria: U.S.A., Critical Art Ensemble.
John Strausbaugh and Donald Blaise, eds., The Drug User: Documents 1840-1960
New York: Blast Books, 1991.

4.4.2. Confronting Technology

(URL) http://www.public.iastate.edu/~lmonke/
(CD-Version) (URL) file:0NA/BRIEFS/CNFR-TEC/NA0.HTM
Netfuture Archives Page Includes past issues of Netfuture; Computerized Technology and Human
Responsibility FAQ; Portions of "The Future Does Not Compute"...
(URL) http://www.ora.com/staff/stevet/netfuture/
(CD-Version) (URL) file:0NA/BRIEFS/CNFR-TEC/NA3.HTM
Annotated Reading List From Mumford and Ellul to Postman, Noble and Winner; From "Computer
Power and Human Reason" to "The Future Does Not Compute"; a still growing list of print resources.
(URL) http://www.public.iastate.edu/~lmonke/books.html
Online Documents "Technological Determinism", "Informing Ourselves To Death", "The Web and the
Plow" and other on-line documents exploring the value of technology and its relationship to human purposes.
Related Links Selected sites dedicated to investigating the human/computer relationship. Check out
the Utopian Visions web site and CRITT

4.4.3. Andere

Boyers, R. ed.: Laing and anti-psychiatry, Penguin, Harmondsworth 1971
Chorover, Stephan L. Die Zurichtung des Menschen, Campus, Ffm. 1982
From genesis to genocide
Szasz, Thomas: Die Fabrikation des Wahnsinns

"Liefert die Psychiatrie Einstiegsdrogen?", Österr. Gesellschaft zum Schutz vor Verstößen der Psychiatrie gegen Menschenrechte, Pressemitteilung vom 27.11.1980
Cooper, David: Psychiatrie und Anti-Psychiatrie
Keupp / Zaumseil: Die gesellschaftliche Organisation psychischen Leidens
Dr. Thea Bauriedl, Vortrag im Haus der Begegnung, Ulm 27.11.1997.
Joseph Weizenbaum: "Die Macht der Computer..."
Steven Levy: "Hackers".
Die Aufsätze Heideggers zum Thema Technologie.
Andreas Schäfer: Drogen und Krieg, in: Kittler, Tholen: Arsenale der Seele, p. 151-170
Muensterberger, ed.: The psychoanalytic study of society, Int'l universities press, NY


[21] Semaphoren-Systeme, Brieftauben, etc.
[22] Ich glaube zwar, daß das Standard-AEC Publikum mit diesem Thema nicht optimal etwas anfangen konnte (siehe die email Diskussion dieses Themas auf dem aec server), aber das kann man ja nicht den AEC Veranstaltern anlasten. Ich habe jedenfalls immens dabei gelernt.
[23] -> Prof. Dr. Dr. A. Grünert: "Lehren - Lernen - Praktizieren" in: Klinikarzt Nr. 7/26 (1997), S. III:

Die rasante Wissensvermehrung in allen Lebensbereichen und so auch in der wissenschaftlichen Medizin ist ein beliebtes Dauerthema in der aktuellen "Kommunikations- und Informations-Publizistik". Was tatsächlich meßbar ist und ungeheuer an Umfang zunimmt, sind die verfügbaren Daten aus allen Bereichen der Wissenschaft, die aber letzten Endes erst über einen komplizierten Prozeß in fragestellungsorientiertes Wissen transferiert werden können.

[24] oder: bestimmter Ansichten zum Thema Information. Die mathematische Informationstheorie von Shannon und Weaver ist damit sicher nicht gemeint.
[25] wahrscheinlich, um einen "Future Conflict" wegen zu großer Offenheit mit seinem Arbeitgeber (und der CIA etc.) zu vermeiden. Als einfacher Zivilist ist er selbstverständlich nicht in die "top secret" Informationskanäle des Militärs eingebunden, aber kraft seines Spezialwissens kann er auch mit durchgefilterten Nachrichten einiges selber dazu denken.
[26] Clifford Stoll, c't 12/96, p. 88c.: Verdummung und Analphabetisierung durch Fernsehen, das Internet wird uns noch weiter verblöden. 90% des Dateninhalts des Internet ist Müll, ab und zu ein Goldstück. Das aufzufinden, ist Bergwerksarbeit.
Zu Fernsehen: Mark Crispin Miller: Boxed in: The culture of TV.
[27]-> Viviane Forrester: Terror der Ökonomie
[28] Siehe dazu auch Heise Telepolis, und AEC Infowar für reichlich Material in diese Richtung.
Douglas Rushkoff, (URL) http://www.aec.at/infowar/NETSYMPOSIUM/ meint, daß ARPA aber nur das schon bestehende UNIX- (TCP- etc.) Netzwerksystem der Universitäten adaptiert hat.
[29]Hierzu ein witziger Beitrag aus den Newsgroups:
( (URL) news:ulm.uni.wohnheim.general)

Bei einer Computermesse letztens (auf der ComDex) hat Bill Gates die Computer Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht: "Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten haette wie die Computer Industrie, dann wuerden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren,die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren wuerden." Als Antwort darauf veroeffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presse-Erklaerung mit folgendem Inhalt: -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-= Wenn Gerneral Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt haette, dann wuerden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren: 1. Ihr Auto wuerde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben. 2. Jedesmal, wenn die Linien auf der Strasse neu gezeichnet werden wuerden, muesste man ein neues Auto kaufen. 3. Gelegentlich wuerde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man wuerde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren. 4. Wenn man bestimmte Manoever durchfuehrt, wie z.B. eine Linkskurve, wuerde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man muesste dann den Motor erneut installieren. 5. Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft "Car95" oder "CarNT". Aber dann muesste man jeden Sitz einzeln bezahlen. 6. Macintosh wuerde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlaessig laufen, fuenfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Strassen. ;-) 7. Die rl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen fuer Temperatur und Batterie wuerden durch eine "Genereller Auto-Fehler" Warnlampe ersetzt. 8. Neue Sitze wuerden erfordern, dass alle die selbe Gesaess-Groesse haben. 9. Das Airbag-System wuerde fragen "Sind sie sicher?" bevor es ausloest. 10. Gelegentlich wuerde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie koennen nur wieder mit einem Trick aufschliessen, und zwar muesste man gleichzeitig den Tuergriff ziehen, den Schluessel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen. 11. General Motors wuerde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder moechten. Wenn Sie diese Option nicht warnehmen, wuerde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darueberhinaus wuerde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz. 12. Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden wuerde, muessten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genau so funktionieren wuerde, wie in den alten Autos. 13. Man muesste den "Start"-Knopf druecken, um den Motor auszuschalten.

[30] Nach dem Motto: "To get a bigger bang for the buck"


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