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Zielrichtungen im MM-Design

Künstlerischer Einfluss auf MM-Technologie

Bisher war MM-Technologie rein von der technologischen Seite bestimmt worden. Mit der hier skizzierten Entkoppelung ergibt sich die Möglichkeit des zielgerichteten Entwurfs von MM-Technologie unter Federführung künstlerischer Vorstellungen.

Neuro-Adäquation der User Interfaces

Hierbei sind auch ganz konkrete wirtschaftliche und praktische Auswirkungen bedeutsam. Bisher werden technische User Interfaces noch aus der Denkweise der Informatiker und Techniker entworfen. [16] Gleiches gilt für wissenschaftliche Formalismen. Bei aller Mächtigkeit wissenschaftlicher Formalismen muß bemerkt werden, daß sie die normalen menschlichen Kapazitäten überfordern. Sie sind nicht Neuro-adäquat, und sie sind wesentlich besser geeignet für Computer als für Gehirne. Mit der heutigen Verfügbarkeit leistungsfähiger Maschinen ist keine Notwendigkeit mehr gegeben, Formalismen mehr als unbedingt nötig von "Wetware" bearbeiten zu lassen. Das menschliche Gehirn arbeitet "morphisch" auf der Basis von Patterns. [17] Das ist seine große Stärke, die Computer nur schwer je erreichen können. Die Zielrichtung sollte daher auf eine Komplementarität im Design von User Interfaces orientiert sein.


[16] Siehe hierzu die Arbeiten von Ben Shneiderman, Donald Norman und Jakob Nielsen.
[17] (URL) (CD_local) http://www.noologie.de/neuro06.htm

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