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VR- und VM-Design des Inter-Aktoren Systems

Inter-Aktoren sind "Bewohner" eines operationalen Weltmodells (VR), die den allgemeinen Gesetzen dieser VR folgen und darin quasi-autonom, skriptgesteuert interagieren können. Hier zeigt sich das Zusammenwachsen der Technologien von Computerspielen und Simulation mit UI Technologie. [25]

Wichtigste Komponente des Inter-Aktoren Systems ist die "Bühne", oder in Informatik-Terminologie, die Virtual Machine (VM) der Scripting Engine [26]

Im LPL-Projekt wurde eine erweiterbare VM entwickelt, deren Funktionalität mit minimalen Informatik-Voraussetzungen zugänglich ist. Die Mächtigkeit des Inter-Aktor-Konzepts beruht auf der direkten User-Interaktion mit der VM, sowie der Zusammensetzbarkeit von höheren Funktionalitäten nach Art eines Assembler-Baukastens. Es wird hierbei kein komplexer Compiler (wie etwa bei Java) benötigt. Dies erscheint als wesentliche Voraussetzung der Entkoppelung der Arbeitsphasen. Mit der größtmöglichen konzeptuellen Einfachheit des Zugangs soll die optimale Arbeitsmöglichkeit auch für Nicht-Informatik- Fachleute erreicht werden. [27]


[25] Eine zusammenfassende Darstellung Symbolischer Universen und ihrer Bewohner findet sich in folgendem Beitrag von 1993:
Kreative Maschinen, Symbolische Universen, und das Leibniz Projekt
(URL) (CD_local) http://www.noologie.de/lpl11.htm
[26] Früher im Theater auch als Deus ex Machina bekannt.
[27] Man denke an einen Meccano- oder Lego-Baukasten. Ebenso ist das Logo-System von Papert (MIT) eine Anwendung dieses konzeptionellen Prinzips. Seine Wurzeln beruhen auf früheren erfolgreichen VM-Systemen wie APL und MUMPS.

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