Giordano Bruno:

Ode an einen der grössten Dunkel-Denker der Menschheit

 

 

 

 

 

 

 

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Dr. Andreas Goppold

Prof. a.D. & Dr. Phil. & Dipl. Inform. & MSc. Ing. & UCSB

 

 

 

2019-10-333

 

 

 

 

 

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

 

1      Einleitungen. 5

1.1       Widmung an den Herrn Jordanus Brunus 5

1.2       Das Stossgebet, an den Hl. St. Speculatius 5

1.3       Degli Humores / Über den Humor 5

2      Der Grosse Dunkel-Denker Giordano Bruno. 5

Der Erfinder des Schwarzlicht's oder auch des Dunkel-Denkens 5

2.1       In Mementum (Monumentum / Mausoleum) Giordano Bruno. 6

Vorbemerkung von Peter Sloterdijk. 6

Die Kosmodynamik der Gedächtnisse. 7

The Journey into, and Beyond, the Boundaries of The Time: 7

The Mysterium Cosmogynicum which I have to write in English. 7

Wer Sein Steckenpferd will Reiten, der Sollte Sich Bei- Zeiten. 8

Die Kabbala des Pegasus 9

2.2       Siehe auch: Pegasus, du alter Renner (Wilhelm Busch) 9

2.3       Das Inter-Ludium des Hl. St. Antonius Lobesam. 10

3      Die Lehre der Charaktaere, oder die Kunst der Seelen-Schauerei 11

3.1       Umberto Eco's vortreffliche Galenische Charakter-Typen Klassifizierung. 11

3.2       Ein kleiner Exkurs zur Philosophie des Lachens 11

Der Noia-(pathische/ -poiaetische) Menschentyp und Umberto Eco. 12

4      Dello Professore Giordano Bruno: 14

Und des William Shakespeare, und derer ihre Peri-Pathetik. 14

4.1       Wie Giordano Bruno und William Shakespeare zusammen kamen. 14

Widmung an den Herrn Jordanus Brunus. 14

The Seemingly In-Destructible Mill of the Grotti, and of The Amlodhi 15

and Of The Hamlet 15

5      Giordano Bruno: Die Kabbala des Pegasus 16

Hochwürdiger Vater in Christo! 16

6      Giordano Bruno and the Spiritual Consecration of the Donkey. 19

This is the Spiritual Consecration of the Donkey. 19

More on Giordano Bruno. 21

The Historical Practical Joke of Cardinal Bellarmino. 22

Sidetrack to Martin Luther 22

The Wikipedia on Luther's Reformation. 22

Wikipedia on Luther's Biography. 23

When you want to understand the Bible literally. 24

The Ordeal or the Martyrium. How to ascend to Heaven. 24

The Expulsion of the Triumphant Beast 25

Some Reflexion on the mysterious 36.000 year cycle. 26

7      N-polare Symmetrien in Symbolen. 29

7.1       Die Triadik der Noologie. 30

Ein Versuch, die Logik der Hl. St. Dreifaltigkeit nachzuvollziehen. 31

Gott und das Tertium Datur 32

Gott-Hl.-Geist und das Gedächtnis 32

Die Ökonomie der Ordnungsprinzipien. 34

7.2       Die Triadik und die hermeneutische Fraktale Geometrie der Noologie. 36

Die Mythologie und Magie der Zahlen. 36

Die Triadik und die Selbstähnlichkeit bei Hegel 36

Über den Universalen Schaum. 37

Kugeln in Kugeln, und Räder in Rädern: bei Ezekiel / Hesekiel, und den Cherubim. 37

8      Brief des Professors Schoppe an Rittershausen. 37

9      Die wohl grösste Meister-Leistung des Dunkel-Denkens 40

9.1       Vorher ein kleines Excursium in das Scholasticum. 40

Is Hell Exothermic or Endothermic?. 40

Nun wieder zurück, zu Giordano Bruno. 41

Über Das Unendliche, Das Universum Und Die Welten. 42

Erster Dialog. 42

Zweiter Dialog. 48

Dritter Dialog. 50

Vierter Dialog. 52

10      Giordano Bruno: Die Dreiheit des Seienden. 55

39 Kapitel IV. 55

40 Kapitel IV 359-360. 55

41 Kapitel IV. 56

42 Kapitel IV 361-362. 57

362-363 Die Dreiheit des Seienden 43. 57

44 Kapitel IV 363-364. 58

364-365 Die Stufen der Dreiheit 45. 58

Die Stufen der Dreiheit 59

Erste Ordnung. 59

46 Kapitel IV 365-366. 59

366-367       Die Stufen der Dreiheit 47. 60

Zweite Stufe der Ordnung der Dreiheit 60

48 Kapitel IV 367-368. 60

368 Die Stufen der Dreiheit 49. 61

50 Kapitel IV 368-369. 62

370 Die Stufen der Dreiheit 51. 62

11      Giordano Bruno: Über die Monas, die Zahl und die Figur 63

Die Stufen der Monas: Erste Ordnung. 64

Zweite Ordnung. 64

Dritte Ordnung. 64

Sechstes Kapitel: Die Analogie zwischen Fünfeck und Fünfheit 65

Die Stufen der Fünfheit - Erste Ordnung. 65

Endnoten. 66

 


 


1        Einleitungen

1.1   Widmung an den Herrn Jordanus Brunus

Hier ist die Widmung[1] an den Herrn Jordanus Brunus, dem- nächstens vielleicht ein Hl. St. von des Speculatius Orden, der Phantasterei, an dem Halsband, oder auch am Hosenträger, "Wie Es Euch Gefällt".[2] Und, ich werde dann sodann, bei der nächst' anstehenden St.- Hl.- Sprechung in dem Hl. St. Vatikan, den Herrn Jordanus Brunus aka. Giordano Bruno als Kandidaten vorschlagen. Für mich ist er aber jetzt auch schon heilig.

;-)

 

Es sind auch schon so einige Wunder geschehen, dafür kann ich Es ein-gestehen:

Ich war dumm, aber durch die Fürbitte des Hl. St. Jordanus Brunus,

kann ich jetzt Speculieren.

Ich war blind, aber durch die Fürbitte des Hl. St. Jordanus Brunus,

kann ich jetzt Visionieren , und Phantasieren.

Ich war taub, aber durch die Fürbitte des Hl. St. Jordanus Brunus,

kann ich jetzt die Engelein im Himme(r)l Singen hören.

(Zumindest, wenn mir ein schwerer Stein auf den Fuss fällt). ;-)

1.2   Das Stossgebet, an den Hl. St. Speculatius

Nach dem Hl. St. Speculatius, dem Schutzpatron aller Philosophen der Metaphysik. Sie beten jeden Morgen und jeden Abend um seine Gnade, damit er sie bei ihren Irr-Witzigen Speculationen, nicht in die Versuchung der Mystik'erei führen lassen wird. Hier ist es Verbatim:

 

Oh Du Hl. St. Speculatius Unser,

Der Du residierest in dem Himmel von Phantasién,

Deo Gracias, Ars Gratia Artis,[3]

In Excelsior Jordanus Brunus,

Erlöse Uns von dem Übel der Gegenständlichkeit, und von der Verständlichkeit.

Und wir Bitten Dich! Bewahre uns davor, vor dem Übel des Humor.[4]/[5]/[6]

Verzeih' uns unsere Un-Gerechtigkeit,[7] von der Mathematik'erei,

Denn, wenn wir in Unseren Heil'gen Hallen, die Null gegen die Un-Endlichkeit teilen,

Dann kriegen wir Alle Etwas ab, von des Einen Kuchen's, seinen Teilen.

Und dann, sodann führe Uns nicht auf den Pfad der Versuchung,

in die Mystik'erei.

Amen.

;-)

1.3   Degli Humores / Über den Humor

Manche Dinge der Humores lassen sich nicht übersetzen. Die Humores sind so wie sie sind. Ich nehme mir hier also die Dichterische Freiheit, meine Humores ein bisschen walten zu lassen. Das hätte dem Herrn Jordanus Brunus auch gut an-gestanden. Aber leider hatte der gar nichts davon. Ich versuche, diese Lacuna ein bisschen aufzufüllen. ;-)

https://it.wikipedia.org/wiki/Umorismo

https://it.wikipedia.org/wiki/Umorismo_nero

2        Der Grosse Dunkel-Denker Giordano Bruno

Der Erfinder des Schwarzlicht's oder auch des Dunkel-Denkens

Oh Wunder, oh Wunder, das Schwarzlicht macht Helle Räume dunkler![8]

(© Copyright, All Rights Reserved: Daniel Düsentrieb, of the Mickey Mouse Imperium)

 

Hier können wir diesen berühmten, aber später kaum noch verstandenen Dichter, Deuter, und Dunkel-Denker der Imaginativen Philosophischen Tradition der Menschheit unterbringen: Giordano Bruno, dem ich so Einiges verdanke. Wir erheben ihn nun, neben Heraklit, Hegel, und Heidegger, in den Pantheon der Grössten Dunkel-Denker der Menschheit. Es ist einfach nicht plausibel, dass ihn die Hl. Chrl. Kirchen- Oberen nur wegen seiner Schriften verbrannt hätten, wo sie doch genau wussten, dass kaum Jemand, von Ewigkeit zu Ewigkeit (par aion ap aion), verstehen würde, was er da geschrieben hatte. Das ist und bleibt, ein Grosses Mysterium der Geistes- (und Wahn-Sinns-) Geschichte, aller Ewigkeit, der Menschheit. Der schwerwiegende, aber historisch beinahe völlig übersehene Fehler, den die Chefdenker und Helfershelfer der Hl. Chrl. Kath. Herrschaftskoalition um den fast schon heiligen[9] Kardinal Bellarmino gemacht hatten, war der Aufwand, den sie um Giordano Bruno getrieben hatten. Anders Herum gesagt: wenn sie Giordano in Ruhe gelassen hätten, dann wäre er ebenso friedlich als freundlicher, etwas verwirrter Kauz im Bett gestorben, wie so viele andere Renaissance-Mystiker[10] vor und nach ihm.[11] Aber vielleicht haben die Hl. Chrl. Kath. Kirchen­‑ Oberen der Menschheit dennoch einen Grossen Dienst getan, denn wenn er nicht verbrannt worden wäre, würde sich heute Niemand mehr an ihn Er-Innern, und es hätte nie Jemand ein Grosses Aufsehen über ihn gemacht. Die Menschheit's Geschichte ist halt nun manchmal, paradox.

2.1   In Mementum (Monumentum / Mausoleum) Giordano Bruno

Es war wohl eher seine Magische Kunst der Mnaemosynae, oder sein Können als Mentat, hinter der die Ober-Katholiken im Vatikan her waren. Hier ist ein Zitat des Vorworts aus dem Buch "Giordano Bruno" von E. Samsonow. Natürlich geschrieben, von meinem sehr verehrten Gross-Meister des Dar- Über- Hinaus- Denkens, Jen(s/z)eits, (peri, peiras, peiraseos, peirazo-), von dem Herrn Peter Sloterdijk höchst-persönlichen-Selbst, der nie um eine Metaphern-reife Phrase verlegen ist.

Vorbemerkung von Peter Sloterdijk

Aus der glanzvollen Reihe der Renaissance-Philosophen, die das neuere europäische Denken aus der Vorherrschaft der allmächtigen christlichen Scholastik herauszuführen begannen, ragt die verkohlte Silhouette Giordano Brunos eindrucksvoll hervor. Seit seinem römischen Feuertod im Februar des Jahres 16oo steht sein Name, umwoben von Gerüchten pantheistischer Ruchlosigkeit und kosmologischer Kühnheit, in den Märtyrerakten des neuzeitlichen Freien Geistes. Seine posthumen Schicksale haben etwas von dem irrlichternden Glanz und von der üblen Fortuna seiner Lebensgeschichte behalten. Sie erwecken den Eindruck, als hätten seine Anhänger und Interpreten mehr in seiner Asche gestochert als in seinen Schriften gelesen. Tatsächlich kennt die Geistesgeschichte wenige Autoren, deren Nachleben in solchem Ausmaß von Projektionen und von Vereinnahmungen für die Interessen träumerischer Sympathisanten bestimmt ist. So ist die Geschichte der Bruno-Rezeption mit wenigen Ausnahmen die einer gutgesinnten Leseschwäche; so mancher anlehnungsbedürftige Nachfahre hat Bruno in den Mund gelegt, was dieser gesagt hätte, wäre er der gewesen, für den man ihn gerne halten wollte. So haben ihn Bündnissucher aller Couleurs für ihre Sache eingespannt, Freidenkergruppen, Antiklerikale und Pantheisten an erster Stelle [AG: Damit meint er, politically incorrect, wohl die Giordano Bruno Gesellschaft]; jüngst hat sogar gewisser katholischer Pietismus nach ihm gegriffen. Man drängt sich danach, neben ihm verbrannt zu scheinen, um von seinem Opfer-Nimbus zu profitieren. Solche Zudringlichkeiten mögen ein für die Geschichte dissidenter Philosophen typischer Mechanismus sein. Sie erklären sich, soweit sie auf einem Mangel an besserem Wissen beruhen, zu einem gut Teil aus dem Umstand, daß seit dem 19. Jahrhundert das Lateinische bei den Gebildeten Europas zur Totensprache verfallen ist, so daß die entscheidenden lateinisch verfaßten Schriften Brunos lange Zeit wie in einer Gruft versunken lagen. Wer sich der Kraft und Größe von Brunos Denken in seinen eindrucksvollsten Manifestationen aussetzen will, muß [Seitenwechsel]

sich zunächst darum bemühen, den »Magier« Bruno, den Gedächtnis-Künstler, den Materiosophen, den Bilder-Ontologen und den Lehrer der allwendigen Verwandlungen aus seiner lateinischen Krypta zu befreien, um seine Anregungen im Licht der modernen Sprachen zu überdenken.

Es ist Elisabeth von Samsonows Verdienst, daß sie - nicht zuletzt angeregt durch die Arbeiten der großen alten Dame der Renaissance-Forschung Frances A. Yates - damit begonnen hat, deutschen Lesern den Zugang zu einigen der am längsten vergessenen lateinischen Schriften Brunos zu eröffnen. Die beiden Schlüsselwerke »Über die Magie« und »Über die fesselnden Kräfte im Allgemeinen« liegen hier zum ersten Mal in deutschen Übersetzungen vor. Ihr Erscheinen in dieser Edition ist - man kann den pathetischen Ausdruck nicht umgehen - ein geistesgeschichtliches Ereignis. Mit ihrer Publikation lüftet sich der sprachliche Schleier, der einen zentralen Ausschnitt aus dem Oeuvre Brunos bisher verhüllte. Man kann sich nun davon überzeugen, daß gerade der hermetische, der magische Bruno - dessen sich seine aufklärerischen Liebhaber bis zur Stunde eher zu schämen pflegten, sofern sie diese Züge in seinem Profil überhaupt zur Kenntnis nahmen - der provozierend-zeitgenössische ist. Sein Werk bezeugt einen verkannten Aspekt im Mythos der Neuzeit: Es illustriert die Geburt der Modernität aus dem Geist einer Imaginations-Philosophie [Kursiv, AG]. Nach der Wiederentdeckung der Brunischen Lehren von den weltkonstituierenden Leistungen der »Phantasie« wird die träge Neigung der Ideenhistoriker, das neuzeitliche Denken ganz von Descartes her zu konstruieren, fragwürdiger denn je. Man muß auf das Universum Brunos, Shakespeares und Bacons zurückgehen, um die Schlüssel zu weithin unbekannten Schatzhäusern der beginnenden Modernität zu finden. Wie kaum ein Denker vor ihm hat sich Bruno in die Kosmodynamik der Gedächtnisse versenkt. Mit seinen Einsichten in die Natur und Funktion der memoria kann Giordano Bruno zum Zeitgenossen derer werden, die sich heute über das menschliche Gehirn beugen als wäre es der Hort der Welträtsel. Weil er den ars-charakters[12] von Erinnerung und Gedächtnis betonte, ist Bruno der erste »Kunst«-Philosoph der Neuzeit. Es ist an der Zeit, die Asche über Brunos Manuskripten wegzublasen, um freizusetzen, was einen Denker, der ein Meister italienischer und lateinischer Prosa war, alleine ehrt: die leuchtende Buchstäblichkeit seiner wirklichen Gedanken.

Die Kosmodynamik der Gedächtnisse

Und dies ist die Schlagwort-reife Phrase: Mit Der Kosmodynamik der Gedächtnisse hat Peter Sloterdijk wohl genau den Satz gesagt, der eines der wichtigsten Zentral-Themen der Noologie ist. Das Gedächtnis und die Er-Innerung des Ur-Ahnens sind die wohl am meisten vernachlässigten Themen der heutigen Geistes-Wissenschaft. Und die positivistischen Natur-Wissenschaften abhorreszieren dieses Thema natürlich ganz besonders. Das Unter-Nehmen der Noologie ist es genau, diese Lacuna irgendwie ein bisschen auszufüllen. Denn es ist eine Überlebens-Thematik der heutigen Menschheit, wie wir diese Tiefen-Erinnerung, über die vorgegangenen 50.000 bis 500.000 Jahre wieder gewinnen können.

The Journey into, and Beyond, the Boundaries of The Time:

 The Mysterium Cosmogynicum which I have to write in English

"Cosmogynicum" is not a Freudian Spelling Error. I have to state this in order not to be mis-understood.

 

Giordano Bruno hätte das, was ich in dem folgenden Absatz schreibe ... sicher sehr gut verstanden, wenn ich es denn, für ihn persönlich, übersetzt hätte. Denn er mochte das Englische nicht, und er weigerte sich, diese Sprache zu lernen. Denn dieses Englische Denken, das behagte ihm überhaupt nicht. Das ist sehr verständlich, denn das war einfach zu primitiv. Aber: in dem Engel-Land hätte er wohl seine Thesen und Theorien erfolgreicher in die Welt gebracht, wenn er sie auf Englisch übersetzen lassen hätte, und das auch mit einem guten Finanziellen Auskommen.[13]/[14] Und es wäre vielleicht eine völlig andere Neue Welt geworden, als wie wir sie heute haben. Denn: Wenn er seine Eroici Furori dort unter die Leute gebracht hätte, dann wäre die Newton'sche Theorie der Schwerkraft vielleicht heute als die Theorie des kosmogonischen Eros bekannt.[15] Und der kosmogonische Eros ist die Kraft, die dafür sorgt, dass alle (zwie- hetero- geschlechtlichen, manchmal auch die homo-geschlechtlichen, und sogar die un-geschlechtlichen) Körper, sich für- einander (und nicht gegen-einander) anziehen. Aber, Giordano Bruno hat das alles auf seine Weise (also sehr weise), so gut verschlüsselt, dass man einige Menschen-Lebens-Zeiten damit verbringen könnte, dahinter zu kommen, was er wohl gemeint hat.

 

Ich mache nun eine kurze (S/z)eiten-Schleife, in das Mysterium Cosmogynicum, das der Herr Prof. Peter Sloterdijk so gut als die Kosmodynamik der Gedächtnisse bezeichnet hat. Ich nenne das natürlich ein bisschen anders, damit man mich nicht als Plagiator von Sloterdijk bezeichnen kann. Dies ist mit besonderer Widmung[16] für Giordano Bruno, nur um zu beweisen, dass ich auch ein Dunkel-Denker sein kann.[17] Hier Ist Es: Das Dunkel-Denken der Noologie:

 

Please allow me to Introduce Myself, I am a man of Mnaemae and Phrenae,

Mnaemo is my name, and Peirasis is my Game.[18]

 

Pe(i)rasis means: the going through, the going beyond, the transcending; mnaemae: memory; phrenae: mind/brain/ Intelligence/ Inter-Legerence. The word mnaemo- connects us to Maemosynae, the ancient Greek "Mother of the Muses", the numinous personification of memory, and of poetic inspi­ration of the Aoidoi, the bards, epic singers, and prophets, of antiquity. It also reminds us of the captain Nemo in Jules Verne's novel. Nemo in Greek means: outis, maedeis, oudeis, and this is the name that Odysseus called himself in the land of the Kyklops. (Od. 9,366). From the word sounds, we can get an interesting "pattern that connects" oudeis and Odysseus. As the captain, and seafarer, he is a gubernator or kybernaetaes. In his fragment B 64, Heraklitos alludes to this: ta de panta oiakizei Keraunos: The Kόsmos is steered by the Keraunos: the thunderbolt, or the Vajra. Odysseus had to endure seven years of captivity, on the island of Ogygia, the Omphalos of the Thalassaean sea (Od. 1,50; v. Dechend 1993: 183-185, 193, 269, 324).[19] There is a deep cave, the hiding place of the God of Time: Kronos, in Plutarch's account (v. Dechend 1993: 121). Kronos is the original owner of the Keraunos, before his son Zeus, or Jupiter, had wrenched it from his fist, to govern the universe himself as usurpator. This island is guarded by the nymph Kalypso, whose name means "the Veiled One" (kalyptron, Od. 5.232), she is the personified numinous power of veiling, obscuring, and occulting, in the ancient Greek Homeric Mythology. Her name also connects to the flower- kalyx, and the seed husk, thus symbolizing the encapsulation of future poten­tial. She shares her occulting power with Laethae, the numinous force of death-forget­ting. (Illich (1988: 13); Hesiodos (1978: verse 211 ff.)). When Odysseus was finally allowed to leave his place of banishment, Kalypso gave him two special tools to cut the trees and fashion his raft: two double axes,[20] the pelekys megas, and the skeparnon, both being variants of the original Keraunos. (Od. 5.234-237; Dechend 1977). Now, as v. Dechend tells us, the Keraunos is the tool of the time, belonging to the god of the time: Kronos. One could say: nomen est omen, because Kronos, Chronos and Keraunos are deeply related through their sound. He is also the Saeturnus, the God of The Golden Age. And by its use, Time, the present, the past, and the future, is initially created, en archae, as is related in the mythic account of Hesiodos (1978). Its most common symbol in many cultures world wide is the double axe, the Pelekys, Thor's Hammer, or the Labrys, as it was called in Minoan Crete. (Marija Gimbutas sees a butterfly image in its symbolism, which has its own reasoning, via the temporal stages of Metamorphosis, and their initiatic associations: caterpillar / chrysa­lis / butterfly (Gimbutas 1974: 185-190)). The Keraunos cuts both ways: into the past, and into the future. Its axis / axle / hub is the Kairos, the present, the decisive moment, the instant of creation, the Now. In the grand gory finale of the Odyssey, Homer descri­bes down to the minutest detail the feat how Odysseus shoots his arrow through the hubs of twelve aligned double axes, the abovementioned pelekon. (Od. 21.75-21.421). Since these are twelve, they cannot be anything else but the hubs of the Precession of the Equinoxes. Let is be said that the Omphalos is a navel as well as a hub (gomphos, Parmenides 1974: B1,17-20), and how else could the Keraunos steer the Universe than through the hub? (German: Nabe -> Nabel). In Roman mythology, the threshold of the past and the future is guarded by the god Janus, the Double-Faced One, who looks into the past, as well as into the future. He ist the guardian of the Limen, the Threshold, called peras, in Greek. (See also, the liminal, in Gennep 1960). His name re-appears in the month January. A lesser known aspect of the mythological chronology of January was that after the winter solstice on Dec. 21 (and the official end of the year), the following week was considered "outside of the time", that is, in the liminal, or limbo, and also in the hub of the time, until the new year began. This was the time for the Great Roman Festivity of the Saturnalia.[21] Not without good reason, the celebration of the birth of the Christ was placed right in the middle of this period, to Dec. 24. The captain Nemo in Jules Verne's Novel makes his journeys in the Nautilus, or nao-telos, the naos, a submerged, or sub-liminal, ship. According to Vedic Mythology, the Vajra was hidden on the ground of the Oceanos. (Dechend 1977: 99). But naos also evokes our association to noos, and nous, the thoughts, the stuff out of which our memories, ima­ginations, and anticipations, are fashioned. The connection of nous and telos (aim, goal, finish, completion, success, death, limit -> peras) leads us into the association field of anticipation, and planning, in the ancient mythologies personified by Pro-metheus, the before-thinker.[22] This was also a characteristic of Odysseus the poly-maechanaes, the crafty, cunning, ruseful. Our mental imagery consists of things per­ceived as phai-nomena, as impressions derived from sensory inputs, and as nou-mena, the impressions derived from mental, noetic, or noietic, sources. The Mnaemo-synae is the ancient numinous personification of those forces, patterns, and processes which do their work under the surface of the visible and intelligible, in the mae-phainon, the realm below, and before they turn into the phai-nomena, and the nou-mena. These are, in scientific terminology, the workings of neuronal activation patterns, of oscillation fields and logical relation structures of neuronal assemblies, of the coupled dynamic systems of neuronal attractors, of our brains: the phrenae. The mnaemo-synae reminds us of this still quite mysterious working of the neuronal sym-plexis, and syn-apsis, by which our sym-ballein, the concept formation is effected. When the subliminal wor­kings of the neuronal webworks of our phrenae then weave (histon, historia) together into the appearances of the intellegible and discernible, they become ho phainon, that which finds its appearance through phos, the light, and phonae, the sound, as ap­pearance, and apparition, phaino-menon (in German: Auf-Scheinendes), with form: mor-phae, and Gestalt. This, Ho Phainon, the Brilliant, the Shining One (in German: Er-scheinung), is also the name of the god Hae-phaistos, he who works the bril­liant and shining metals, while they are red and glowing: phoibos, and phoinos, phos-phoros (lucifer). With his hammer and anvil, and with his mighty blows, he forges them into their forms, the mor-phae. And with his hammering, the metallic sounds of phonae and phthongos ring out to make themselves heard awide and afar. ...

Wer Sein Steckenpferd will Reiten, der Sollte Sich Bei- Zeiten

Wer Sein Steckenpferd will Reiten, der Sollte Sich Bei- Zeiten, einen Esel zu-be-Reiten. Denn, der frisst nicht so viel Geld wie Heu, wie ein Steckenpferd, der frisst nur Stroh. Der macht auch nicht Wie-Herr und Ohhooh, sondern nur: Iiihhh-Ahhhaaa-oohooo! Denn ein Steckenpferd, das ist ein sehr teures Hobbie, von der ganzen Britischen Snob- Aristokratie.[23] Die Ehefrau, die hätte Bei-Zeiten, schon ihr Veto ein-gekriegt. Es ist ein ganz grosses Glück, dass der Giordano Bruno niemals eine Ehe-Frau ab-ge-kriegt. Denn dann, sodann, wäre Alles Das, der Menschheit erspart geblieben. Deshalb: Nun kommt es an, wie es kommen muss: Die Kabbala des Pegasus:

 Die Kabbala des Pegasus

Cabala del cavallo Pegaseo (1584)[24]

Hier kommt es erst einmal auf Italienisch, damit man das auch Alles Gustieren kann.

 

Reverendissime in Christo Pater!

Non altrimenti che accader suole a un figlio, il qual, gionto al

termine del suo lavoro, che non tanto per trasmigrazion de la luce,

quanto per difetto e mancamento de la materia spacciata[25] e giunto al

fine, e tenendo in mano un poco di vetro, o di legno, o di cera, o

altro, che non e sufficiente per farne un vase, rimane un pezzo senza

sapersi ne potersi risolvere, pensoso di quel che n'abbia fare, non

avendolo a gittar via disutilmente, e volendo, al dispetto del mondo,

che serva a qualche cosa, ecco che a l'ultimo il mostra predestinato ad

essere una terza manica, un orlo, un coperchio di fiasco, una forzaglia,

un empiastro, o una intacconata, che risalde, empia, o ricopra qualche

fessura, pertugio, o crepatura e avvenuto a me, dopo aver dato

spaccio, non a tutti miei pensieri, ma a un certo fascio di scritture

solamente, che al fine, non avendo altro da ispedire, per caso che

per consiglio volti gli occhi ad un cartaccio che avevo altre volte spregiato e messo

per copertura di que' scritti: trovai che conteneva in parte quel tanto

che vi vederete presentato. Questo prima pensai di donarlo a un

cavaliero, il quale, avendovi aperti gli occhi, disse, che non avea

tanto studiato che potesse intendere li misteri, e per tanto non gli

possea piacere. L'offersi a presso ad un di questi ministri verbi Dei;

e disse, ch'era amico de la lettera, e che non si dilettava di simili

esposizioni proprie a Origene, accettate da' scolastici ed altri nemici della

lor professione. Il misi avanti ad una dama, e disse, che non le aggradava

per non esser tanto grande quanto conviene al suggetto d'un cavallo e d'un

asino. Il presentai ad un'altra, la quale, quantunque gustandolo le piacesse,

avendolo gustato, disse, che ci volea pensar su per qualche giorno.

Vidi se vi potesse accoraggiar una pinzochera, e la mi disse: Non lo

accetto, se parla d'altro che di rosario, de la virtu de' granelli

benedetti, e de l'agnusdei.

 

Und nun auf Deutsch, das Widmungsschreiben. (Das Selbe wie oben). Jetzt kommt das übliche Brimborium:

 

Für die folgende Kabbala / an den hochwürdigen Herrn Don Sapatino,

Abt in spe von San Quintino und Bischof von Casamarciano[26]

 

Wenn man soviel Ironie noch aushalten kann, dann ist man bei Giordano Bruno ganz richtig "Auf- Ge- Hoben", im triadischen Hegel'schen Sinne. Ich übernehme die Kapitel- Seiten- Nummern, damit man das in dem Buch nachvollziehen kann. Der ganze Text ist in ein späteres Kapitel ausgelagert:

Giordano Bruno: Die Kabbala des Pegasus

->kabbala_pegasus

2.2   Siehe auch: Pegasus, du alter Renner (Wilhelm Busch)

Wo wir schon bei dem Pegasus sind, hier noch etwas von Wilhelm Busch dazu:

Pegasus, du alter Renner. Präludium (oder auf Griechisch: Das Proimion)

zu der Äntsätzlich Traurigen Tragödie von "Fipps der Affe". Zitat:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/fipps-der-affe-4130/1

 

Das ist natürlich völlig Politically Incorrect. Wenn er das heute geschrieben

hätte, dann hätte er SOFORT, ein Publikations-Verbot,

in Allen Deutschen Mainstream-Medien bekommen.

Es ist ein Wirkliches Wunder, dass das noch auf dem Deutschen

Gutenberg-Projekt zu finden ist. Aber ich denke, nicht mehr lange, denn die

Wächter der Matrix werden das bald auf- spüren, und dann Ex-Or-Zieren:

 

Pegasus, du alter Renner, / Trag mich mal nach Afrika,

Alldieweil so schwarze Männer[27] / Und so bunte Vögel da.

...

Kleider sind da wenig Sitte; / Höchstens trägt man einen Hut,

Auch wohl einen Schurz der Mitte; / Man ist schwarz und damit gut.[28] –

...

Dann ist freilich jeder bange, / Selbst der Affengreis entfleucht,

Wenn die lange Brillenschlange / Zischend von der Palme kreucht.

...

Kröten fallen auf den Rücken, / Ängstlich wird das Bein bewegt;

Und der Strauß muß heftig drücken, Bis das große Ei gelegt.

...

Krokodile weinen Tränen, / Geier sehen kreischend zu;

Sehr gemein sind die Hyänen; / Schäbig ist der Marabu.

...

Nur die Affen, voller Schnacken, / Haben Vor- und Hinterhand;

Emsig mümmeln ihre Backen; / Gerne hockt man beieinand.

...

Papa schaut in eine Stelle, / Onkel kratzt sich sehr geschwind,

Tante kann es grad so schnelle, / Mama untersucht das Kind.

...

Fipps – so wollen wir es nennen. – / Aber wie er sich betrug,

Wenn wir ihn genauer kennen, / Ach, das ist betrübt genug.

...

Selten zeigt er sich beständig, / Einmal hilft er aus der Not;

Anfangs ist er recht lebendig, / Und am Schlusse ist er tot.

 

AD:

Ente gut, Ist Alles Gut. Ente Schlecht, geb' ich's meinem Knecht.[29]

https://www.wilhelm-busch.de/zitat/ente-gut/

2.3   Das Inter-Ludium des Hl. St. Antonius Lobesam

Dies ist eine Moritat von Wilhelm Busch, die aber einige ziemlich tiefe mythologische Hintergründe hat. Als der Hl. St. Antonius Lobesam, auf seinem Asinus, ins Hl. Land gezogen kam, da sah ein Bär (Ursus Major) ihn sich genauer an, oder besser noch gesagt, dem seinen Asinus. Und dann, sodann, da nahm der Bär, den Asinus, nicht zu seinem Pegasus, sondern zu seinem eigenenen Genuss. Wie die Moritat nun weiter ging, das steht unter diesem Link. Ich habe das hier eingefügt, weil die Hintergrund-Geschichte des Ursus Major natürlich Archaeo-Astronomisch ist, nämlich die Ursa Major, und der Grosse Wagen, was dasselbe ist.

http://www.noologie.de/wallfahrt.htm


3        Die Lehre der Charaktaere, oder die Kunst der Seelen-Schauerei

Wenn der Herr Giordano Bruno so viel gewusst hätte, von der Lehre der Charaktaere,[30] wie von der Meta-Physikerei, dann wäre ihm viel Ungemach, das er hier auf der Erden hat erlitten, hinieden, wohl erspart geblieben. Und das konnte der Herr Umberto Eco, der Professer, wohl sehr viel besser.

3.1   Umberto Eco's vortreffliche Galenische Charakter-Typen Klassifizierung

Umberto Eco hat mit seiner unwiederholbaren, vortrefflichen galenischen Charakter-Analyse so einige an sich un-menschlichen Charakter-Typen in seinem Roman: "Der Name der Rose", perfekt inszeniert.[31] Der daraus folgende Film stellt das auch sehr gut nach. In diesem Film sind sie alle zusammen eingepfercht: Hinter den dicken Mauern, Gittern, und Wällen dieses einzigartigen Klosters, der Galenischen Quadranten-Philosophie: Hier sind es die sehr Dicken, die sehr Dünnen, die Apostatiker, und auch die Phantasten. Und dann noch die Peristaltiker, also die Gemüts-Menschen. Und dann noch die Eroto-Manen und die ganz Verwirrten.[32] Also das ist das Ill Sono della Magnificio, des ill Sono der Hl. Ignificationes, der Hl. Intelliger-Intelligenzia. Das findet heraus, die Inquisitiones.[33]  Dort vegetieren sie auch noch als die ansonsten Un-aus-Sprechlichen, und die Un-Denkbaren Typen der Galenischen Typologie der menschlichen conditio humana mehr oder weniger harmonisch zusammen. Allso. Eher sind sie weniger harmonisch. A(ht)men. Denn dann gibt es da auch ziemlich viele Morde. Weil diese Charakter-Typen doch nicht so sehr zusammen-passen. Umberto Eco hat dabei wohl ziemlich viel gelacht, als er das schrieb. (Das Gelas Asbestos, das Lachen der Götter,[34] der antiken griechischen Mythologie). Wir lachen mit ihm, denn das Lachen überwindet die Angst. Umberto Eco spricht hier über das verlorene Buch des Aristoteles "Über das Lachen". Denn der Protagonist Jorge von Burgos sagt: "Lachen tötet die Furcht bzw. die Angst (den Phobos-Komplex). Und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben." Wer keine Furcht mehr vor dem Teufel hat, der hat auch keine Furcht vor Gott mehr. Wer den Teufel nicht mehr fürchtet, der braucht keinen Gott mehr. Können wir nun auch über den gesammten Gott lachen.??? Das werde nun ein apokalyptisches Lachen sein. Über Jeden und allen Gott lachen! Trotz, oder wegen, der ewigen Verdammnis!!! Nicht einmal ein ewiges Höllen-Feuer, wird uns nun, nicht mehr Ab-Schrecken!!!. Kein Scheiterhaufen, keine Hölle, keine Verdammnis. Nichts wird uns mehr Schrecken!!! Siehe dazu den Essay von Schopenhauer.

Schopenhauer: Unentbehrlichkeit des Teufels im Theismus und Christentum.

 

Siehe den Film des Eco della Mirandola, des Hl. Klosters des Monte della Rosa: Oh mein Meister, oh Meister, kannst Du mich da erretten??? Nein, weil leider Keine, Keine Unbefleckte Erkenntnis, die wird uns mehr von der Ewigen Erkenntnis erretten können.[35] Ich sah dieses Mädchen, in meiner Erinnerung. Ich weiss nicht, was aus Ihr geworden war. Jetzt, da ich ein alter Mann geworden bin. Sie war verschwunden, aus meiner Erinnerung. In der Erinnerung, sind wir Alle Unsterblich. Bitte glaube es mir. Die Erynnien, die Eumaeniden, die Allekto, die Persiphonae, die Maegeira, und die Teisiphonae, sie  alle bürgen dafür. (Aus den Memoiren, der Erinnerung des Adson von Melk,[36] dem Adlatus/Discipulus des William of Baskerville.)

https://en.wikipedia.org/wiki/William_of_Baskerville

3.2   Ein kleiner Exkurs zur Philosophie des Lachens

Hier ist ein kleiner Exkurs zur Philosophie des Lachens aus einer Dissertation der FU Berlin, von Susanne Schröder.[37]

Gewalt, Schmerz und Tod sind in Mythos und Religion häufige Begleiter des Lachens. ... Heinrich Zimmer beschreibt in seinem Standardwerk zur indischen Mythologie, wie die mit den Kräften aller Götter ausgestattete „Mutter“ Maya den Aufstand der Widergötter niederwirft. Ihre Vernichtungsarbeit, bei der sie in schier endloser Reihe Köpfe und Arme abschlägt, Schädel spaltet, Keulenschläge, Felsblöcke und Baumstämme auf ihre Gegner herniederprasseln läßt und deren Blut trinkt, leitet sie mit einem gellenden Lachen ein. Auf dem Höhepunkt des Kampfes, so schreibt Zimmer, „(geriet) die Weltenmutter, die Zornmütige, (...) in Zorn und schlürfte den unvergleichlichen Trank aus ihrer Schale. Wieder und wieder lachte sie und ihre Augen färbten sich rot, und auch der Widergott brüllte, berauscht von Kraft und Mut, und schleuderte Berge mit seinen Hörnern gegen die Zornmütige.“ ...

Das berühmteste aller Gelächter aber ist wohl das gelos asbestos, das Göttergelächter Homers. Asbestos, d.h. „nicht zu löschen“, entzündet es sich an den unterschiedlichsten Gegenständen: Im ersten Buch der Ilias an der Gestalt des hinkenden Hephaistos, der mit beruhigender Rede und dem Ausschank von reichlich Nektar versucht, den aufkeimenden Streit zwischen Zeus und Hera zu besänftigen: „Unermeßliches Lachen erscholl bei den seligen Göttern, wie sie Hephaistos schnaufend sich tummeln sahen im Saale.“ ...

Und wieder in der Ilias, diesmal im 21. Gesang, entringt es sich Zeus bei der Betrachtung des großen Götterkampfes: „Gegeneinander tobten sie wild, rings krachte die Erde. Schmetternd tönte der mächtige Himmel, und sitzend vernahm es Zeus auf dem hohen Olympios; es lachte ihm das Herz vor Freude, Weil er sah, wie die Götter zusammentrafen im Streite.“

Nun ja. Die meiste Zeit ko-existierten diese ziemlich unvereinbaren Charakter-Typen der Galenischen Typologie doch miteinander im erzwungenen, dem Harmonischen Elysium der Klöster des Hl St. Benedikt. Der wusste schon, wie man seine Mannen beieinander halten muss. Nämlich dank der Regularien des Heeres des Römischen Imperium, den Vigilien und den Noctuaerien / Nocturiealien (Die Polyurea des römischen Heeres) Noctuaerieum cetuaerieriumn.[38] Und dann sind da die Prügel der Herren der Ober-Scholastiker. (Nach Deschner) Die Prügel brachte sie dann doch alle zusammen. Das war auch das eiserne Gesetz des römischen Heeres, und dann auch das Gesetz des preussischen Heeres. (Das Spiessruten-Laufen). Denn altbewährte Tugenden und Rituale sind überzeitlich. Allso, das war schon immer so, und so wird es auch immer so sein. Siehe auch bei den Herren des Ringes, und sein Gesetrz: "Sie alle zu knechten, Sie alle zu vereinen." In Einem Unser Aller Gemeinsam. Das ist schon ziemlich gemein. Das war es für uns alle, nach R. R. Tolkien.[39]

Der Noia-(pathische/ -poiaetische) Menschentyp und Umberto Eco

Was Giordano Bruno nicht geahnt hatte, das war sein Charakter-Typ. Er war ein Noia- (pathischer/ ‑poiaetischer) Mensch. Hier soll das noch ein bisschen weiter erläutert werden. Ich schliesse diesen Gedankengang an ein früheres Kapitel von Noologie I an. Dort führte ich eine Klassifikation ein, von Neuronalen Typen: "Sein und Zeit", oder "Sein oder Nichtsein":[40] Ich möchte hier eine weitere Psycho-Qualität einführen: Der Noia- (pathische/ -poiaetische) Menschentyp. In irgendeiner Verbindung steht dieser mit dem charismatischen Menschentyp, aber das heisst nicht, dass Charismatiker immer nur eine angenehme Ausstrahlung haben müssen.[41] Wagner beschreibt im Ring des Nibelungen den Siegmund als typischen Anti-Charismatiker, der aufgrund seiner göttlichen Abkunft für alle seine "Normalo" Mitmenschen nur als "Monster" erscheinen kann.[42] Die heutige psychiatrische Theorie (oder Psychologie) kennt eigentlich nur den Unterschied zwischen "Normalos" und "Psycho-Gestörten". Der Noia- (pathische/ ‑poiaetische) Menschentyp wird mit seiner Ambivalenz zwischen Furchtbar-Gestört-Sein und Immens-Kreativ-Sein dabei unter den Teppich gekehrt. Noia- (pathische/ ‑poiaetische) Menschen sind vor allem bei den Figuren des heutigen Kunst-Betriebs und im Show-Geschäft zu finden. (Soweit sie diesen überleben und nicht schon gleich in Sucht und Psycho-Pathologie verfallen). Mick Jagger und Keith Richards sind so ein paar, die das Ganze gut überlebt haben. Eric Burdon auch.[43] Diese Typologie ist essentiell und existentiell auch das Thema des Drive oder der Passionary Theory of Ethnogenesis bei Gumilev, und das wurde auch schon einmal von Howard Bloom in diese Richtung angedacht.[44] Es ist m.E. ein psycho-kategorieller Fehler, diese Charaktertypen mit dem Label Psychopathen zu belegen. Und das ist eins der Hauptprobleme der Psychiatrie und Psychologie. Zwar sind solche Menschen für ihre Mitmenschen, also den "Normalos", meist nicht sehr er-träglich und ver-träglich, aber das liegt eher an dem etwas zu engen Emotional-Horizont der "Normalos". Man kommt da heute auch in den Graubereich zwischen Autismus und Genius, den sogenannten Savants. Ein Film "A beautiful mind" greift dieses Thema auf, und in der akademischen Literatur erscheint da z.B. ein gewisser Herr Dr. Simon Baron-Cohen, der sich u.a. dadurch auszeichnet, dass ein Vetter von ihm der berüchtigte Komiker Sacha Baron-Cohen heisst, im ewigen Gedenken an: "Borat".[45] Dies ist nun die grösste und schlimmste aller nur möglichen Ethnologie- Verwirrungs- Episoden. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ausser dass es als Film sehr sehenswert ist.

 

Nietzsche war vielleicht der Prototyp des Noia- (pathischen/ ‑poiaetischen) Menschen. Und sein Denken nahm die Ethno-Psychoanalyse schon komplett vorweg, aber in einer Form, die sie erst ca. 1970 erreicht hatte (also ungefähr 100 Jahre nach Nietzsches letzten Werken), als sie sich sehr mühsam aus den Freudianischen Fesseln heraus-ge-wickelt hatte.[46] Nietzsche war der "geborene" (Kultur-) Anthropologe, d.h. er lebte in einer unüberbrückbaren kognitiven und emotionalen Distanz zu seinen Mit- Menschen (oder besser gesagt, zu seinen: Gegen- Menschen) und zu / gegen seiner Kultur. Wenn er nicht daran ver-rückt werden wollte, musste er es analysieren, und das tat er in seinen vielen Werken. Aber leider ist er dann doch daran ver-rückt geworden.[47] So ähnlich drückt es auch Ruth Benedict aus der Schule von Franz Boas, (des über-deutschen Ethnologie- Papstes)[48] die ihre Ideen und Konzepte von Dionysisch und Apollinisch von Nietzsche (auf dem Umweg ­über Spengler) übernommen hatte, und sie war von ihrer Persönlichkeit her ebenso ein Misfit in ihrer Mit- / und oder Gegen-Menschen-Welt. Diese Noia- (pathischen/ Noia-poiaetischen) Menschen sind eben vom Schicksal dazu bestimmt, Anthropologin zu werden, und früher wurden sie, wenn sie viel Glück hatten, vielleicht Heiler, Medium, oder auch Eulenspiegel, oder Rattenfänger von Hameln, oder Voodoo-Priester, oder Sangoma, oder von Gott besessene, Sadhus, Ahrants, Sufis, und Schamanen. Und heutzutage in unserer brave New World bekommen sie ansonsten grosszügige Dosen von Haldol und Tavor, und einen ruhigen, gemütlichen Ort, wo sie die rechte und normative Ordnung (law and order) nicht allzu sehr stören können. Das Lei(d/t)-Motiv Nietzsches ist wohl in diesem Satz am besten ausgedrückt:[49]

 

"Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können."

 

https://gutenberg.spiegel.de/buch/also-sprach-zarathustra-ein-buch-fur-alle-und-keinen-3248/6

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren!

Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.

Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.

»Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern« – so fragt der letzte Mensch und blinzelt.

Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.

»Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln.

Sie haben den Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.

Krankwerden und Misstrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt dass die Unterhaltung nicht angreife.

Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume.[50]

Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche,

Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in's Irrenhaus.

 

Das Chaos im Denken, das können nur wenige Menschen aushalten, ohne dabei in die Psychiatrie zu kommen. Hier muss Mann schon ziemlich gewitzt sein, um das zu machen, und das auch zu überstehen. Und Mann muss am nächsten Morgen auch wie ein ganz gewöhnlicher normaler Mensch aussehen und handeln. Umberto Eco (2000) erwähnt in einem seiner kleinen Histörchen-Streifzüge ebenfalls diesen Menschentyp, S. 205:

"und allein lebten nur die vom göttlichen Wahnsinn überkommenen."

In diesem Absatz zu Belphegor (S. 201-205) bringt er auch noch ein paar saftige ethnologische und theologische Kenntnisse ein. Es handelt sich hier um die Themen des Erzengels Gabriel, des Luzifer oder des Belphegor, und der jungfräulichen Empfängnis Marias. Siehe weiteres Material dazu, bei Google:[51]


 

4        Dello Professore Giordano Bruno:

Und des William Shakespeare, und derer ihre Peri-Pathetik

Ich schreibe das Wort Peri-Pathetik ganz bewusst falsch, denn von dem Giordano Bruno seiner Metaphysik, da hat der William Shakespeare noch ein ganzes Stück Pathos dazu getan.

4.1   Wie Giordano Bruno und William Shakespeare zusammen kamen

Dies ist eine Geschichte, die nicht wirklich so stattgefunden hat. Aber da wir uns hier auch in mythologischen Gefilden bewegen, so kann ein bisschen Kreative Mythologie nicht schaden. (Der Ausdruck stammt von Joseph Campbell). Also es folgt nun eine Geschichte, "si non e vero, e bon trovato", von unseren Kosmogynischen Steckenpferd- Reitern. Nämlich, wie und was der Giordano Bruno zusammen mit dem Herrn Shakespeare getan haben könnte. Denn: Es wird unter den Gelehrten immer noch gestritten, wer das eigentlich hinter dem Pseudonym William Shakespeare war. Der Herr Giordano Bruno und der Herr Shakespeare, die waren trotz der relativ kurzen Zeit, die der Herr Bruno in dem Engel-Land verbrachte (1583-1585),[52] so waren sie doch so etwa wie zwei Brüder, mit demselben kategorischen Imperativ.[53] Allso, erst einmal das Peri-Pattein, dann das Erkennen (Aisthaesis, Noiaesis). Dann das Verdauen (Dia-Noiaesis), dann Das Wieder-Käuen (Meta-Noiaesis). Dann, etwas Geld daraus zu machen (Peira-Noiaesis). Das konnte der Herr William Shakespeare sehr viel besser als der Herr Giordano Bruno. Das ist alles natürlich sehr Speculativ, aber nachdem ich von dem Hl. St. Giordano Bruno, einen persönlichen Frei-Brief, durch die Himmlische Enge(r)ls- Post, Oh das Eu-Angelion, für das Speculieren bekommen habe, so Speculiere ich jetzt munter weiter.

Widmung an den Herrn Jordanus Brunus

Mit freundlicher Widmung[54] an den Herrn Jordanus Brunus. Denn. So viel verrate ich nun. Der Herr Shakespeare und der Herr Jordanus Brunus, die waren von Seite zu Seite, so wie eine Dublone von einer Goldenen Medaille. Sie waren aber unterschiedlicher Prägung. Aber das Gold, das war ihnen von den beiden Seiten, zu dem Gleichen. Denn bei ihrer Peri-Patterei,[55] da legten sie so manches schöne Ei, in den Schoss der Nyx. Allso sprach der Herr Giordano Bruno: Von diesen Eiern halt' ich Nyx.[56] Die riechen mir zu sehr nach Pech und Schwefel, ich bleibe lieber bei meiner Himmlischen Speculiererei. Brüte Du sie aus, denn Du kannst das Besser. Sodann hub der Herr William Shakespeare, mit dem Brüten an. Was dabei heraus gekommen, das ward schon allsbald, von der Ganzen Welt vernommen. Denn der William Shakespeare, dyed in the Wool, wie ein guter Brite, der sah schon bald, das Gold in ihrer Mitte. Und so kam es wie es kommen muss: Denn, nun hub an, der Herr William Shakespeare, alles was er von dem Herr'n Giordano Bruno bei ihrer Peri-Patterei gelernt hatte, zu den Dublonen zu machen. Und allsbald konnte der das schon ziemlich gut. Nachdem man den Herr'n Giordano Bruno aus dem Engel-Lande heraus- geschmissen hatte, da bekam er so viele Dublonen, dass er sich davor nicht Retten konnte. Dies ist ein glückliches Ende von einer Geschicht' die Ich Dir zu Erzählen, Wagen, Könnte Nicht. Nur für den Giordano Bruno (© Copyright), this was it Nyx.[57] Der bekam kein Gold dabei heraus, sondern nur etwas Asche, und ein bisschen Rauch. Wenn ich nicht das Speculieren, von des Herrn Giordano Bruno Caelestischer Vision, per der Seelen-Migration, bei mir In-Carniert hätte, was wäre dann?

 

Das Dickste Grösste Ei, von all den Eiern dabei, war das Ei des Ommelet, äh Freud'scher Versprecher: It was the Egg of the Hammelet. Der William Shakespeare, ein guter Brite, der kannte sich schon aus, mit "what sells": Blood and Gore, Murder and Crime, Incest, Mother-F*ck, Father-Murder, Ehrenmord, Shady Deals, Treason, Hot Love, Bloody Scorn, ach Du weisst es alles schon.[58] Schau dir nur mal die Games of Thrones an, wenn Du wissen willst, wie das alles so Wirklich Schlimm ist.[59]

 

Bis Bald Mal wieder, wenn ich Morgen vielleicht doch wieder auf-wache, um diese Un-Endliche Cosmogynische [kein Freud'scher Versprecher] Geschichte Weiter zu- Erzählen. Denn wenn diese Metaphysischen Philosophen, wenn auch noch nicht in dem Alternativ-Himmel aufgenommen sind, so Speculieren sie auch Heute Noch, und Munter Weiter. Und so kommt es, wie es kommen muss, der Wieder-Auf-Guss, von der Kabbala des Pegasus.[60]

The Seemingly In-Destructible Mill of the Grotti, and of The Amlodhi

 and Of The Hamlet

Now we are in the Midst of It. Allso, was Hertha v. Dechend über den Amlodhi und den Hamlet sagen muss. Das klingt zwar etwas anders als bei dem Jordanus Brunus, aber am Ende ist es immer noch dasselbe. Denn sie handeln beide von der Mythologie und der Archaeo-Astronomie. Deshalb ist Hertha v. Dechend eine gute Sekundär-Literatur zu Giordanus Brunus, mit ein bisschen neuerer Literatur. Auch wenn das Buch der v. Dechend nicht gerade einfache Lektüre ist, so ist es doch ein bisschen klarer geschrieben. It is Hamlet's Mill. Dieses Buch gibt es auf Englisch sogar im www.[61] Auf Deutsch natürlich nicht, wegen des Copyright. Es hat keinen Zweck, das Werk "Hamlet's Mill" irgendwie zusammen fassen zu wollen. Das geht halt leider gar nicht. Wer die Frustrations-Bereitschaft dazu aufbringen will, der muss sich halt da Durch-Wühlen. Wie eben durch den Griessbrei-Wall, von dem Hl. St. Schlar-Affenland. Wo wir alle mal, irgendwann dahin wullen, wenn wir es auf der Erden hier hinieden, nicht mehr aushalten tun kunnen.

Hier sind die entsprechenden Kapitel:

https://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill.htm

https://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill_introduction.htm

https://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill04a.htm

https://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill06.htm

https://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill07.htm

https://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill09.htm

https://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill22.htm


 

5        Giordano Bruno: Die Kabbala des Pegasus

Hochwürdiger Vater in Christo!

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Einem Töpfer kann es vorkommen, daß er sein Tagewerk beschließen muß nicht so sehr, weil das Tageslicht zu schwinden beginnt, sondern nur, weil er seinen Arbeitsstoff aufgebraucht hat und dann, in der Hand ein Stückchen Glas, Holz oder Kitt oder sonst etwas, das nicht mehr ausreicht, um ein Gefäß daraus zu machen, eine Zeitlang unschlüssig darüber nachdenkt, was er daraus machen soll, da er es nicht unnützerweise wegwerfen möchte und aller Welt zum Trotze den Gedanken festhält, daß es doch zu irgend etwas verwendbar sei; und siehe da! Schließlich beweist er durch die Tat, daß es vorausbestimmt gewesen ist, sei es zu einem dritten Henkel, sei es zu einem Flaschendeckel, oder auch nur zu einem Pflaster, zu einem Flicken, um irgendeinen Riß, um irgendein Leck auszufüllen und zu verdecken.

Nicht anders erging es mir, als ich neulich zwar nicht gerade meinen ganzen Gedankenvorrat, aber doch ein gewisses Bündel von Handschriften erschöpft hatte und nun, im Augenblick ohne ernstere Beschäftigung, meine Augen zufällig auf eine Arbeit richtete, die ich verächtlicherweie sogar schon zum Umschlag dieses Handschriftenbündels verwendet hatte; sie enthielt zum Teil wenigstens ebendiese Schrift, die ich Ihnen hiermit zu widmen wage. Anfänglich war meine Absicht, sie einem Kavalier zuzueignen; aber alsbald fiel mir ein, daß ein solcher nicht gelehrt genug sei, um ihre geheimnisvolle Bedeutung zu begreifen, und daher kein großes Gefallen daran finden werde. Ich bot sie daher einem Diener des Wortes Gottes an; der aber sagte, er

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sei ein Freund des Buchstabens und liebe derartige Auseinandersetzungen im Geiste eines Origines nicht, wie sie bei Scholastikern und anderen Feinden seiner Profession beliebt seien.

Ich sandte sie einer schönen Dame; sie erklärte, die Widmung ablehnen zu müssen, ihr Begriffsvermögen sei zu eng, einem Pferd und einem Esel sei sie als Dame nicht gewachsen. Ich bot die Schrift einer anderen an, die sie zwar zuerst nicht ohne Vergnügen aufnahm, nachher aber doch erklärte, sie wolle sich die Sache noch überlegen und mir eines Tages Bescheid erteilen. Nun dachte ich mir bei einer Betschwester Trost zu holen; aber diese sagte: "Ich kann das Werk nur annehmen, wenn es von nichts anderem handelt als vom Rosenkranz, von der Wunderkraft seiner eingesegneten Samenkerne[62] und dem agnus dei."[63]

Ich hielt nun die Schrift einem Pedanten unter die Nase. Der aber verzog sein Gesicht und sagte mir, er habe jedes andere Studium und jeden andern Stoff aufgegeben, ausgenommen etwaige Anmerkungen, Scholien und Erläuterungen zum Virgil, Terenz und Cicero. Ein Versemacher ließ mir sagen, er lehne die Widmung ab, da sie ihm keinen Stoff zu Oktaven oder Sonetten biete. Andere warfen mir vor, ich hätte schon vornehmere Werke Personen zugeeignet, die durchaus nicht vornehmer wären als sie selber. Wieder andere endlich schienen mir aus andern Gründen wenig oder gar nicht zu Dank geneigt, wenn ich ihnen die Schrift widmen würde; denn, um die Wahrheit zu sagen, jede Abhandlung und jede Betrachtung ist verloren, wenn sie nicht einen Leser findet, der ihrem Inhalt durch Beruf und Rang gewachsen ist. In Ansehung der universellen Bedeutung meines Werkes gedachte ich also, Hochwürden, schließlich Ihres universellen Geistes, der nicht sowohl vermöge seines Reichtums und seiner Fruchtbarkeit alles begreift, als vielmehr kraft seltenster Erhabenheit alles besitzt und sogar Besseres besitzt als dies alles. Denn sicherlich wird niemand besser alles begreifen können als Sie, da Sie allem fernstehen; Sie können in alles eindringen, da Sie in keiner Sache befangen sind; Sie können sich noch alles aneignen, da Sie nichts besitzen!

Ich wüßte nicht, wie ich Ihre unbeschreibliche Genialität besser beschreiben könnte! Weiß ich doch nicht, ob Sie Theologe, Philosoph oder Kabbalist sind; aber ich weiß, daß Sie dies

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alles sind, wenn auch nicht dem Wesen nach, so doch der Anteilnahme nach, wenn nicht in Wirklichkeit, so doch in der Möglichkeit, wenn nicht aus der Nähe, so doch aus der Ferne. Jedenfalls glaube ich, daß Sie nach der einen Richtung nicht zuständiger sind als nach der anderen. Somit nehmen Sie denn diese Kabbala, diese Theologie und Philosophie freundlichst entgegen! Ich spreche zu Ihnen von einer Kabbala theologischer Philosophie, von einer Philosophie kabbalistischer Theologie, von einer Theologie philosophischer Kabbala, obgleich ich nicht weiß, ob Sie eine dieser drei Sachen ganz oder zum Teil oder gar nicht kennen. Allein soviel weiß ich ja, daß Sie das Ganze des Nichts zu einem Teile, daß Sie nichts von einem Teile des Ganzen und gar nichts von einem Teile im Ganzen besitzen.

Um aber zur Sache zu kommen, so werden Sie mich fragen: "Was ist es denn, was Sie mir da schicken? Was ist der Gegenstand des Buches, mit dessen Zueignung Sie mich beehren?" Und ich muß Ihnen antworten, daß ich Ihnen einen Esel zum Geschenk mache, der Ihnen Ehre machen wird, der Ihre Würde vermehren, der Sie sogar in das Buch der Ewigkeit eintragen wird. Und es wird Ihnen nichts kosten, ihn zu unterhalten; denn er frißt nicht und säuft nicht: er beschmutzt nicht Ihr Haus und wird Ihnen ewig gehören und länger dauern als Ihre Mitra, Ihre Kreuzbinde, Ihr Regenfaß, Ihre Pantoffeln und selbst Ihr Leben, wie Sie ohne viel Nachdenken selbst begreifen können.

Daher zweifle ich nicht, hochwürdiger Monsignor, daß Ihrer Klugheit und Frömmigkeit das Geschenk dieses Esels nicht unwillkommen sein wird; und ich sage dies keineswegs bloß deshalb, weil die Gewohnheit es mit sich bringt, großen Herren nicht nur gelegentlich eine Gemme, einen Diamanten, einen Rubin, eine Perle, ein edles Pferd, eine schöne Vase, sondern auch wohl einmal einen Affen, einen Papagei, eine Meerkatze, einen Esel zu schenken, falls solche Dinge brauchbar, selten, interessant und nicht gewöhnlich sind. Der indische Esel z. B. ist wertvoll und ein päpstliches Geschenk in Rom; der Esel von Tarent bildet ein kaiserliches Geschenk in Konstantinopel, der sardinische Esel ein königliches Geschenk in Neapel - sollte da der kabbalistische Esel, dieses rein ideale und folglich himmlische Tier, weniger willkommen sein in jeglichem Erdteile und

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für jegliche bedeutende Persönlichkeit, sintemal eine gewisse und gütige erhabene Verheißung uns wissen läßt, daß alles Irdische auch im Himmel vertreten ist? So bin ich denn gewiß, daß er von Ihnen in demselben Geiste angenommen werden wird, in dem er von mir Ihnen geschenkt wird. Nehmen Sie ihn, hochehrwürdiger Vater, wenn's beliebt, für einen Vogel! Denn er ist ja geflügelt und viel zu artig und zahm, um in einem Käfig gehalten werden zu müssen! Nehmen Sie ihn, wenn Sie wollen, für ein wildes Tier; denn er ist einzig in seiner Art, höchst seltsam und fremd und viel zu wacker, um in einer Gruft oder einem Zwinger festgehalten werden zu können! Behandeln Sie ihn gefälligst, als wenn er zahm wäre! Denn er ist folgsam, zutraulich und dienstwillig, der beste Gefährte, den Sie sich in Ihrem Hause wünschen können. Aber haben Sie acht, daß er Ihrer Hand nicht entweicht; denn er ist der beste Renner, den Sie sich in Ihrem Stalle halten können, der beste Hausfreund, den Sie pflegen können! Behandeln Sie ihn wie ein Kleinod und wie eine Kostbarkeit! Denn einen größeren Schatz können Sie in Ihrem Schrein nicht verwahren! Berühren Sie ihn wie ein Heiligtum, und betrachten Sie ihn als ein Ding, das großer Verehrung würdig ist! Denn Sie können gar kein besseres Buch, kein besseres Gleichnis, keinen besseren Spiegel in Ihrem Kabinett haben. Schließlich aber, wenn alle diese Gründe Ihnen nur Unwillen erregen, können Sie ihn ja auch an einen anderen verschenken, der Ihnen dafür nicht undankbar sein darf. Schätzen Sie ihn als bloßes Spielzeug, so verschenken Sie ihn an einen guten Edelmann, der ihn seinen Pagen überlassen kann, die mit ihm, ebenso wie mit ihren Affen und Meerkatzen ihren Spaß treiben können! Halten Sie ihn als Zugtier für geeignet, so schenken Sie ihn einem Bauer, der ihn zwischen seine Ochsen und Pferde einstellen kann! Erscheint er Ihnen eher als ein Stück Wild, so überlassen Sie ihn einem Aktäon,[64] der ihn in seinen Wildpark aufnehmen kann!

Deucht er Ihnen besonders niedlich zu sein, so erfreuen Sie irgendeine Dame damit, die ihn wie ein Hündchen oder wie einen Edelmarder pflegen wird. Schließlich, wenn er Ihnen etwa gar einen mathematischen Eindruck macht, können Sie ihn auch einem Astronomen schenken, der ihn dann zwischen dem

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Nord- und Südpol seine Sprünge machen lassen oder gar dazu benutzen kann, die Armillarsphären seines Globus in jener beständigen Bewegung zu halten, wie sie Archimedes durch einen Einguß von Quecksilber erzielt haben soll, um sich damit ein Modell des großen Kosmos zu beschaffen, in dem die innere Weltseele die harmonische Kreisbewegung bewirkt.

Wenn Sie aber, wie ich Sie schätze, weise sind und ein reifes Urteil besitzen, so werden Sie ihn für sich behalten und dieses Werk für ein ebenso würdiges Geschenk ansehen wie die Arche Noah', die ich dem Papste Pius V., oder die Schatten der Ideen, die ich Heinrich III. von Frankreich zugeeignet habe, oder die 30 Siegel, die ich dessen Botschafter in England, oder die triumphierende Bestie, die ich dem Ritter Sidney gewidmet habe. Denn hier haben Sie nicht nur eine lebendige triumphierende Bestie, Sie haben hier auch die geöffneten 30 Siegel, die vollkommene Seligkeit, die erhellten Schatten[65] und die gesteuerte Arche. Denn der Esel braucht das Rad der Zeit, die Größe des Weltalls, die Seligkeit der Intelligenzen, das Licht der Sonne, den Baldachin Jupiters mitnichten zu beneiden. Er ist selbst ein Lenker, ein Offenbarer, ein Tröster, ein Entdecker und Steuermann.[66]

Er ist kein Stallesel, kein Lastesel, sondern einer, der überall erscheinen, überall hingelangen, überall weilen, der alles erfassen, begreifen und mitteilen kann. Sehe ich ihn misten und sprengen, warum soll ich ihn nicht einen Gärtner nennen? Kann er pflanzen und säen, warum nicht einen Landmann? Was hindert mich, ihn einen Künstler zu nennen, wenn er doch so erfinderisch und voll von Einfällen ist? Warum nicht einen Gelehrten, da er zu argumentieren, zu beweisen und zu disputieren versteht? Warum sollte er nicht als Mönch gelten, da er zu singen, Kapitel zu lesen und zu schlafen versteht? Er erfüllt auch freiwillig die Gelübde der Keuschheit, Armut und des unbedingten Gehorsams. Nichts steht im Wege, ihn ins Konklave aufzunehmen, seine Stimme ist aktiv und passiv wählbar und prälatenhaft. Er ist ein subtiler und unwiderleglicher Doktor, mit gutem Gewissen können Sie ihn zum Geheimrat befördern! Wollen Sie mir den Mund verbieten, wenn ich ihn gar öffentlich zum Domesticus (2) ausrufe, da seinem Kopfe alle politische und ökonomische Weisheit und Moral eingepflanzt ist? Warum sollte er nicht eine

(298)

Säule der Kirche werden können, da er sich dermaßen fromm und enthaltsam erweist? Sehe ich ihn so selig, so erhaben und triumphierend, kann Himmel und Erde etwas dagegen einwenden, daß ich ihn göttlich, olympisch, himmlisch nenne? Alles in allem, um mir und Ihnen nicht noch mehr den Kopf zu zerbrechen, ich achte ihn gleich der Seele der Welt, alles ist er in allem und ganz in jeglichem Teile!

Sie sehen also, wie ehrwürdig der Gegenstand ist, den das vorliegende Werk in seinem Dialoge behandelt, und wenn Ihnen sein Kopf zu groß, sein Rumpf und Schwanz zu klein vorkommt, so wundern Sie sich nicht darüber - in der Natur gibt es eben manche Tiergattungen, die kein anderes Glied als einen Kopf haben oder wenigstens zu haben scheinen, da die anderen Gliedmaßen im Vergleich mit diesem unverhältnismäßig klein sind, und doch sind auch diese in ihrer Art vollkommen. Und wenn dieser Grund Ihnen nicht genügt, so nehmen Sie eben an, daß dies Schriftchen eine bloße Beschreibung, eine Skizze bietet und daß man sich bei Porträts gewöhnlich mit dem Kopfe begnügt, ohne den ganzen Körper darzustellen. Ja, große Künstler begnügen sich oft damit, bloß eine Hand, einen Fuß, ein Bein, ein Auge, ein zartes Ohr darzustellen, ein halbes Profil, das etwa hinter einem Baum hervorschaut oder durch eine Fensteröffnung blickt oder auf einer Tasse, die als Basis einen Gans- oder Adlerfuß hat oder sonst irgendein Tier andeutet, hervorgetrieben ist; man verachtet solche Kunstwerke darum nicht. Ich bin also überzeugt, Sie werden dieses Geschenk ebenso freundlich entgegennehmen, wie es mit aufrichtigem Herzen Ihnen dargeboten wird. Vale!

(299)

Sonett zum Lobe des Esels: [67]

 

O heil'ges Eseltum, o heil'ge Ignoranz!

O heil'ge Dummheit, heil'ge[68] Devotion!

Du ganz allein verschaffst ein Glück uns ganz[69],

Das keiner Geistesarbeit wird zum Lohn![70]

 

Nie ja wird mühevolle Vigilanz

Der Kunst, sei noch so groß die Invention,

Nie eines Denkers Kontemplation

Erlangen deines Heil'genscheines Kranz![71]/[72]

 

Was nützt euch, Forschern, alles Studium,[73]

Was grübelt ihr mit wißbegier'gem Hirn,

Ob Feuer, Erde, Meer hat ein Gestirn?[74]

 

Nicht kümmert heil'ges Eseltum sich drum;

Es beugt die Knie, es faltet fromm die Hände,

Erwartet, daß der Herr ihm Segen spende;

 

Denn höher als Vernunft ist jener Frieden,

Der frommen Seelen nach dem Tod beschieden!

Vergänglich ist, was man auch treibt, hienieden.[75]

 

Und nun, auf Italienisch. Da klingt das alles noch viel besser:

 

                                                SONETTO

                                          In lode[76] de l’ Asino

 

Oh sant’asinità, sant’ignoranza,

   Santa stoltizia, e pia divozione,

   Qual sola puoi far l’anime si buone,

   Ch’uman ingegno e studio non l’avanza!

Non gionge faticosa vigilanza

   D’arte, qualunque sia, o invenzione,

   Né di sofossi[77] contemplazione[78]

   Al ciel, dove t’edifichi la stanza.

Che vi val, curiosi, il studiare,

   Voler saper quel che fa la natura,

   Se gli astri son pur terra, fuoco e mare?

La santa asinità di ciò non cura,

   Ma con man gionte e ’n ginocchion vuol stare

   Aspettando da Dio la sua ventura.

   Nessuna cosa dura,

   Eccetto il frutto dell’eterna requie,

   La qual ne done Dio dopo l’esequie![79]

 

(Die letzten Zeilen sind irgendwie anders. Aber jede(r) dichtet so, wie er oder sie, es kann).[80]

The End.[81]

6        Giordano Bruno and the Spiritual Consecration of the Donkey

This is the Spiritual Consecration of the Donkey

Now we come to some important philosophical business from the writings of the Giordano Bruno: The spiritual consecration of the donkey. Giordano Bruno had written a long and enlightening treatise on the spiritual qualities of the donkey, which is highly recommended for all Philosophy and Theology students. I don't mean that as a joke. This was the "Cabbalah of the Pegasus". For there was one or more spiritual tradition(s) of humanity that had the donkey as their symbol. Like this one:

https://templars.wordpress.com/tag/donkey/

Short English Summary:

The Priory of Portugal celebrated Good Kings Day in a Lunch and debate event in Sintra last Saturday, January 6th 2018. Attending were Fr+ Luis de Matos, Grand Prior General and Chancellor and Interim Master of the OSMTHU, Fr+ Paulo Valente, Commander of Sintra, Fr+ Luis Fonseca, Commander of Lisbon – Chagas Hill and Fr+ Rui Herdadinha, Commander of Arraiolos, as well as numerous brothers and sisters, family and invited guests. The theme of the day was the symbolism o the Donkey in the Nativity scene, the less prominent of all the animals connected with Our Lord, but one of the most interesting in its meaning. With a starting point on the Donkey’s role on the biblical episode of the escape to Egypt and later in the recognition of Jesus as the Messiah when He entered Jerusalem riding a Donkey (as the prophecy had it), the group explored the deep and meaningful role of this animal in the life of Christ. A fulfilling day of joy and fraternal conviviality was closed long after everyone else had left the Restaurant and the group (as always) was the very last to part ways, so interesting and compelling was the discussion.

 

And then there is a book by David Ovason: The Zelator:

https://books.google.de/books?id=UrRIsjCYNWwC&pg=PT78&lpg=PT78&dq=initiation+grade+of+donkey&source=bl&ots=-zzjcbyL9q&sig=ACfU3U0KkAPwsVkq5j3vlzPzaQrahDVtEA&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwivrL3_n9jjAhVB16QKHduKCRcQ6AEwJXoECBkQAQ#v=onepage&q=initiation%20grade%20of%20donkey&f=false

 

Giordano Bruno (1548-1600) was one of the deepest thinkers that humanity had ever produced. He was a sort of mentat, as Frank Herbert had concocted in his Sci-Fi opera Dune. I have studied the works of Giordano Bruno a lot. It is, as you may say, that Giordano Bruno and I, are birds of the same feather. Since I know the classics to some degree, I was able to understand his writings pretty well. And he was an immense Genius. He knew all the classics, then some kabbalah, and then something more. He was famous for his mnemotechnics, of which I am also familiar with, since I have read some of the works of Raimundus Lullus, and then some more of this kind, of which the Warburg Archive is full of. Like the works of Frances Yates. I have the most important work (in my opinion) about the Warburg Archive in the Appendix. The Hierarchical Structure of the Warburg Library. Here they give you the structural know-how to construct you own Hierarchical Structure in Hypertext.

https://warburg.sas.ac.uk/events/event/19253

https://www.researchgate.net/publication/240683203_Frances_yates's_hermetic_renaissance_in_the_documents_held_in_the_warburg_institute_archive

https://www.academia.edu/30644838/MNEMONICS_MNEME_AND_MNEMOSYNE._ABY_WARBURG_S_THEORY_OF_MEMORY?auto=download

https://warburg.sas.ac.uk/library-collections/warburg-institute-archive

https://warburg.library.cornell.edu/about/warburg-institute

The Warburg Institute of the University of London exists principally to further the study of the classical tradition, that is of those elements of European thought, literature, art and institutions which derive from the ancient world. The Institute stems from the personal library of the Hamburg scholar Aby Warburg (1866-1929), whose research centred on the intellectual and social context of Renaissance art. In 1921 this library became a research institute in cultural history, and both its historical scope and its activities as a centre for lectures and publications expanded. In 1933 it moved from Germany to London to escape the Nazi regime ...

 

So I know a little bit of what the mind of Giordano Bruno was like. And I am familiar with this kind of mental heavy weight concept juggling championship. I have devoted a year so to this study. Especially starting with the works of Umberto Eco which I had read almost completely. If there ever was someone on a par with Giordano Bruno, it was Umberto Eco. Eco was in some way a reincarnation of Giordano Bruno, except a better one because Umberto had humor and a lot of that. He was a very sociable person to add onto. Some people who had read "Foucault's Pendulum" said this was much better than the whole works of Dan Brown. I could never get my mind into reading the works of Dan Brown. So I don't know the comparison. Because my mind just refuses to read such rubbish. I am very sorry for that, but my mind just doesn't do that. It absolutely refuses to read or contemplate such rubbish. When I go to a movie in a Movie Theatre, I just run out 10 minutes or so later, after the commercials, because my mind just doesn't want to process all that nonsense. Therefore I cannot go to the movies. Likewise with the theaters. And no books like Rosamunde Pilcher either. I cannot even read novels except maybe Science Fiction. And nonewhatsoever productions of German Quality Television. So I am a poor castout of contemporary culture productions of what the "culture" producers call "culture" even if it is so much rubbish, and for that they are paid quite nicely to produce so much rubbish. By the German public by Zwangs-Beitrag. Poor thinking me. This is how it is when one is on a starvation diet of contemporary Popular Culture. Therefore I find it fitting to cite here from the "Cabbalah of the Pegasus" because it also fits exactly to present day Popular Culture. Amen.

 

Excerpt from the "Cabbalah of the Pegasus", Sonett zum Lobe des Esels:

O heil'ges Eseltum, o heil'ge Ignoranz!

O heil'ge Dummheit, heil'ge Devotion!

Du ganz allein verschaffst ein Glück uns ganz,

Das keiner Geistesarbeit wird zum Lohn!

Nie ja wird mühevolle Vigilanz

Der Kunst, sei noch so groß die Invention,

Nie eines Denkers Kontemplation

Erlangen deines Heil'genscheines Kranz!

Was nützt euch, Forschern, alles Studium,

Was grübelt ihr mit wißbegier'gem Hirn,

Ob Feuer, Erde, Meer hat ein Gestirn?

Nicht kümmert heil'ges Eseltum sich drum;

Es beugt die Knie, es faltet fromm die Hände,

Erwartet, daß der Herr ihm Segen spende;

Denn höher als Vernunft ist jener Frieden,

Der frommen Seelen nach dem Tod beschieden!

Vergänglich ist, was man auch treibt, hienieden.

 

So there is a very exclusive club of thinkers who are able to think out of the box, as one would say. And I claim to belong to the club also. I just have made my own kind of philosophy, which I sometimes call Morphology, at other times I call it Noology. But there is one crucial difference: While Noology is a conventional philosophical enterprise, it is static like the columbarium of Nietzsche. Morphology is its complementary counterpart. Morphology is the philosophy of dynamics (dynamis in Aristotelian terms), so it is something almost quite new in the history of philosophy, with the exception of Heraklitos of course, who holds the copyright to dynamic philosophy, or better, the philosophy of dynamis. Then of course there is Whitehead, who also had concocted his own theory of dynamics, and then Schopenhauer, whose concept of the Will is equally dynamic, and also Nietzsche who was so full of dynamics, that it led him into madness. Too much dynamics may be bad for your mental health. I know this myself also. Therefore I do sometimes stop the dynamics, and I say the Lord's Prayer in Greek. This helps me that my mInd doesn't go off the tracks completely. One has to be a little self-therapist for oneself sometimes, which I am also quite good at by now. Like reading the works of Irvin D. Yalom. (But this is a side-track).

More on Giordano Bruno

So, Giordano Bruno, Nietzsche, Umberto Eco, and I, we are jugglers with the mythology, theology, philosophy, cosmology, archaeo-astronomy, semiotics, multi-valued logics and some other strange things. I am here elucidating on the modes of thinking which distinguishes Morphology from the more common modes of thinking that are being taught at the Universities. And, just like the poor Giordano Bruno, such modes of thinking are not welcomed at the Universities. Then comes the somewhat erratic mind, or better the social skills of Giordano Bruno. Because he had no social skills whatsoever. This is easy to explain. When you have a mInd like Giordano Bruno, you must almost by definition be a little an Oddball. There is a whole literature on lonesome geniuses, who had a wretched life experience because they totally fell out of the pigeon-holes of their societies. Bruno was a perfect example of that. Genius usually comes with the price that you fall out of society. In psychology, we talk about highly functioning Autism, which covers that phenomenon quite adequately. Because being a Genius is a sort of Autism. So Bruno went on tour through his contemporary world, and he always got into trouble with the academic authorities. The only place and time when he had some sort of success, was in England. This was the time around 1583 - 1585, it is all in the Wikipedia article. And there he got his books published, which was impossible in all the lands of the Roman sort of Christianity, where the Inquisition reigned. So I have written something about that in the article below. If he had not been published in England, no one in history would have ever heard of him. The Inquisition at that time was pretty good at burning books, if you believe me. We also can draw some parallels with Nietzsche, who was also this kind of Genius, when viewed psychologically, and they had similar tragic tracks of life. Giordano Bruno was from 1593 to 1600 in the caring hands of the Inquisition under the spiritual care of the Cardinal Bellarmino, who had also later done some spiritual care for Galileo. And Bellarmino was a Jesuite. Things come to reflect themselves in history in strange ways. So Nietzsche became mad, and Giordano Bruno became "enlightened" in the literal sense on 17 February 1600. At around the same age in life. We all know that story and I don't need to repeat that.

 

[[St. Florian, in Memento Cardinal Bellarmino:

I always have to think of that 1960'ies pop song: "Baby light my fire". When I was a child I also loved to light some fires. Much to my parents' detriment. But fortunately my parents didn't have a barn, like all the other children's parents did, in the village where my Grandparents lived. So I just had to listen to all those grisly stories, of how the other children's barn burned up, and then some more. I believe these stories were told to us children, so that we were "led into temptation" to light a fire in some other barn... than just their own parents' one. The prayer to St. Florian:

O heiliger Sankt Florian, / verschon' mein Haus, / zünd' and're an!

"Dies Haus gab ich in Gottes Hand, und ist doch dreimal abgebrannt.

Zum vierten Mal hab ich's gebaut. / Nun hab ich's St. Florian anvertraut und hoffe,

dass er besser danach schaut!"

]]

The interesting historical fact is that Bruno had written a text called "Das Aschermittwochsmahl". In Itialian it is much better: Cena de le Ceneri. It was a word play. Here is a citation from my article on Bruno:

http://www.noologie.de/gbruno.htm

Bruno wrote his greatest and most famous works while in London: Cena de le

Ceneri (“The Ash Wednesday Supper”) and De l`Infinito, Universo e Mondi

(“On the Infinite Universe and Worlds”), both published  in 1584. He also wrote The                       

Expulsion of the Triumphant Beast; Cause, Principle & Unity and On The Infinite

Universe and Worlds.... 

But like so many others,

[The queen] Elizabeth now warily regarded him as “mad, bad, and dangerous to know.” Pri-

vately she ensured that he was denied a teaching post and thus any chance of re-

maining much longer in England.  

The Historical Practical Joke of Cardinal Bellarmino

Now the historical practical joke, if you may call it so, was that the Cardinal Bellarmino also had some sense of humor. Because Giordano Bruno was burnt exactly at the Ash Wednesday of 1600. This is one of the most interesting practical jokes in the history of philosophy. Now, as I discuss this in my article, that Giordano Bruno was burned, and this was a very highly publicized affair, Cardinal Bellarmino had actually done humanity a very great service. This is no irony. Because the writings of Giordano Bruno are so abstruse and convoluted, that he rightly deserves the title "Einer der grössten Dunkel-Denker der Menschheit" (one of the most abstruse dark thinkers of humanity). And he was rightly seated in the philosophical pantheon of abstruse dark thinkers, next to Heraklitos, Hegel and Heidegger. This no mean achievement, I would say. And this is why his burning was very beneficial. Had he not been burnt, no one in the world would have ever read his writings, because he was more or less a late comer in this Renaissance movement of Neo-Platonists and Mystics like Ficino and Picco della Mirandola and others. But this was 100 years before Giordano Bruno.

Sidetrack to Martin Luther

Sidetrack: And the times had changed drastically in the meantime, because of Martin Luther (1483-1546). So, the Holy Roman Catholic church was in a state that one would psychologically call a "shock trauma" or PTSD post traumatic stress disorder ("post traumatisches Belastungs-Syndrom"). So the Church could be forgiven to be a little nervous about all those things that were going on, and while they had tolerated Ficino and Picco della Mirandola and his club, at those times of 1546 onwards, it was a very sensitive and delicate matter, which Giordano Bruno had concocted. Because the last thing the Church wanted to have was another reformation. But Martin Luther had been more of a simpleton. He had thought that he had understood the Bible, just because he had made a translation of it from Latin to German. This was about as problematic as the error of St. Augustinus who also had known only the Latin version. If Martin Luther had known the Greek and Hebrew version it would have been better. But Martin Luther was not such a learned scholar when we read his biography. It is all there on the wikipedia. You just have to read it: ... "devoting himself to fasting, long hours in prayer, pilgrimage, and frequent confession."

Now if he had studied Greek instead of all that self-torture, it would have been much better. But he didn't. Too bad for humanity and Christendom.

[Like Cusanus, who knew Greek in and out. 1401 - 1464. That was another, better time, 100 years before Luther and his Reformation.

https://en.wikipedia.org/wiki/Nicholas_of_Cusa

]

So if one is a psychologist, one will immediately recognize that this poor fellow was compulsive-neurotic. This is not a very good foundation to build a new religion upon. Too bad. It would have been much better if the Hl. St. Kath. Church had given the task of translation to Giordano Bruno. Then the whole story would maybe have taken a better turn. But this was not to happen.

 The Wikipedia on Luther's Reformation

https://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther

Martin Luther, O.S.A. (/ˈluːθər/;[1] German: [ˈmaɐ̯tiːn ˈlʊtɐ]; 10 November 1483[2] – 18 February 1546) was a German professor of theology, composer, priest, monk,[3] and a seminal figure in the Protestant Reformation.

Luther was ordained to the priesthood in 1507. He came to reject several teachings and practices of the Roman Catholic Church; in particular, he disputed the view on indulgences. Luther proposed an academic discussion of the practice and efficacy of indulgences in his Ninety-five Theses of 1517. His refusal to renounce all of his writings at the demand of Pope Leo X in 1520 and the Holy Roman Emperor Charles V at the Diet of Worms in 1521 resulted in his excommunication by the pope and condemnation as an outlaw by the Holy Roman Emperor.

Luther taught that salvation and, consequently, eternal life are not earned by good deeds but are received only as the free gift of God's grace through the believer's faith in Jesus Christ as redeemer from sin. His theology challenged the authority and office of the Pope by teaching that the Bible is the only source of divinely revealed knowledge,[4] and opposed sacerdotalism by considering all baptized Christians to be a holy priesthood.[5] Those who identify with these, and all of Luther's wider teachings, are called Lutherans, though Luther insisted on Christian or Evangelical (German: evangelisch) as the only acceptable names for individuals who professed Christ.

His translation of the Bible into the German vernacular (instead of Latin) made it more accessible to the laity, an event that had a tremendous impact on both the church and German culture. It fostered the development of a standard version of the German language, added several principles to the art of translation,[6] and influenced the writing of an English translation, the Tyndale Bible.[7] His hymns influenced the development of singing in Protestant churches.[8] His marriage to Katharina von Bora, a former nun, set a model for the practice of clerical marriage, allowing Protestant clergy to marry.[9]

Early and academic life

Luther dedicated himself to the Augustinian order, devoting himself to fasting, long hours in prayer, pilgrimage, and frequent confession.[25] Luther described this period of his life as one of deep spiritual despair. He said, "I lost touch with Christ the Savior and Comforter, and made of him the jailer and hangman of my poor soul."[26] Johann von Staupitz, his superior, pointed Luther's mind away from continual reflection upon his sins toward the merits of Christ. He taught that true repentance does not involve self-inflicted penances and punishments but rather a change of heart.[27]

On 3 April 1507, Jerome Schultz (lat. Hieronymus Scultetus), the Bishop of Brandenburg, ordained Luther in Erfurt Cathedral. In 1508, von Staupitz, first dean of the newly founded University of Wittenberg, sent for Luther, to teach theology.[27][28] He received a bachelor's degree in Biblical studies on 9 March 1508, and another bachelor's degree in the Sentences by Peter Lombard in 1509.[29]

On 19 October 1512, he was awarded his Doctor of Theology and, on 21 October 1512, was received into the senate of the theological faculty of the University of Wittenberg,[30] having succeeded Staupitz as chair of theology.[31] He spent the rest of his career in this position at the University of Wittenberg.

He was made provincial vicar of Saxony and Thuringia by his religious order in 1515. This meant he was to visit and oversee each of eleven monasteries in his province.[32]

 

https://en.wikipedia.org/wiki/Luther_Bible

The Luther Bible (German: Lutherbibel) is a German language Bible translation from Hebrew and ancient Greek by Martin Luther. The New Testament was first published in 1522 and the complete Bible, containing the Old and New Testaments with Apocrypha, in 1534. It was the first full translation of the Bible into German based mainly on the original Hebrew and Greek texts and not the Latin Vulgate translation.[4]

The project absorbed Luther's later years.[5] Thanks to the then recently invented printing press,[6] the result was widely disseminated and contributed significantly to the development of today's modern High German language.

The translation of the entire Bible into German was published in a six-part edition in 1534, a collaborative effort of Luther and many others such as Johannes Bugenhagen, Justus Jonas, Caspar Creuziger, Philipp Melanchthon, Matthäus Aurogallus, and Georg Rörer. Luther worked on refining the translation up to his death in 1546: he had worked on the edition that was printed that year.

 Wikipedia on Luther's Biography

https://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther#Birth_and_education

In accordance with his father's wishes, he enrolled in law but dropped out almost immediately, believing that law represented uncertainty.[19] Luther sought assurances about life and was drawn to theology and philosophy, expressing particular interest in Aristotle, William of Ockham, and Gabriel Biel.[19] He was deeply influenced by two tutors, Bartholomaeus Arnoldi von Usingen and Jodocus Trutfetter, who taught him to be suspicious of even the greatest thinkers[19] and to test everything himself by experience.[20]

Philosophy proved to be unsatisfying, offering assurance about the use of reason but none about loving God, which to Luther was more important. Reason could not lead men to God, he felt, and he thereafter developed a love-hate relationship with Aristotle over the latter's emphasis on reason.[20] For Luther, reason could be used to question men and institutions, but not God. Human beings could learn about God only through divine revelation, he believed, and Scripture therefore became increasingly important to him.[20]

On 2 July 1505, while returning to university on horseback after a trip home, a lightning bolt struck near Luther during a thunderstorm. Later telling his father he was terrified of death and divine judgment, he cried out, "Help! Saint Anna, I will become a monk!"[21][22] He came to view his cry for help as a vow he could never break. He left university, sold his books, and entered St. Augustine's Monastery in Erfurt on 17 July 1505.[23] One friend blamed the decision on Luther's sadness over the deaths of two friends. Luther himself seemed saddened by the move. Those who attended a farewell supper walked him to the door of the Black Cloister. "This day you see me, and then, not ever again," he said.[20] His father was furious over what he saw as a waste of Luther's education.[24]

When you want to understand the Bible literally

But to really understand the Bible, you also must know some Hebrew and ancient Aramaic, and only the Talmudists knew their ways around that. But they were Jews. Holy Je(w)sus Christ beware! When you want to understand the Bible literally, you are on the "Holzweg" as Heidegger would say. Fortunately for him, Heidegger didn't meddle too much with Theology, he just wrote some footnotes in his "Sein und Zeit" which I have uncovered after some careful study of his work. See the quote below. Back to Giordano Bruno: He had indeed done some depth work on the very spiritual roots of Christianity, which was much more dangerous to their foundations. Cardinal Bellarmino was one of the most erudite mInds of Christianity, since he was a Jesuite, and the Jesuites are always very good at those matters. You just have to do some double-think to get to this. The theory of an endless universe, with an endless enormity of stars and galaxies, was very well known to Bellarmino, since the Jesuites were also the best astronomers of Christianity. Now this is stuff which would befit Dan Brown very well, but poor Dan Brown just doesn't have the intelligence to comprehend that in his childish novels. The real stuff is hidden in the writings of Giordano Bruno. And if I may tell you this. I know this already, but since I do not want to be burned at the stake, I am intelligent enough to tell this to no-one. Maybe I will write this as a posthumous work, to be forgotten by history, until some historical Archeologist may discover this in a few hundred years later. So back to Giordano Bruno: If the Church had just left him alone, and hadn't made so much fuss about him, he just would have died in his bed as a little deranged, and otherwise quite harmless mystic. And the world would have completely forgotten him. So we have to be thankful to the Cardinal Bellarmino for his service to mankind. Amen. And I just say a little bit about the technique that I am using here. In the terminology of Neuro-Linguistic Programming, this is called Reframing. To take something which is bad at first sight, and then turn it into something good. This is the same technique that I am using further down in the section on Theology when I speak about the fruits that seem bitter at first, but when you swallow them, they become very sweet in your stomach. And vice versa, if you eat fruit that seem sweet at first, they may turn bitter in your stomach, as with the fruits from the Tree of Knowledge.

 

Heidegger on Christian Theology:

https://taradajko.org/get/books/sein_und_zeit.pdf

[die] noch nicht radikal ausgetriebenen Reste der christlichen Theologie:

Die Behauptung »ewiger Wahrheiten«, ebenso wie die Ver-

mengung der phänomenal gegründeten »Idealität« des Daseins

mit einem idealisierten absoluten Subjekt gehören zu den längst

noch nicht radikal ausgetriebenen Resten von christlicher Theo-

logie innerhalb der philosophischen Problematik. 230

In the book it should be on S. 304: Unfortunately there is a double page numbering

in the book and it doesn't correspond to the .pdf version. These are different editions.

But it must be somewhere in the book. Since it is in the pdf version. That is good enough.

The Ordeal or the Martyrium. How to ascend to Heaven

And one more point is to make. Which I elaborate further in this essay:

http://www.noologie.de/quantum.htm

So even if it looked bad for Giordano Bruno intially, it was also a blessing in disguise for him. This is another Reframing. It is called the Ordeal, or the Martyrium, by which the Saints go straight to Heaven. So, when you are confronted with immediate, and cruel death, and your soul doesn't waver nor wail... This is exactly what Giordano Bruno did, when he was at the stake. Then he became an "Übermensch" in the sense of Nietzsche, as I am elaborating in another chapter. An Übermensch is one who has overcome his fear ot death. And this brings you into a state, where you can take your soul directly to Heaven, even if for Giordano Bruno, this was quite another Heaven than the Christian one. It is some kind of immortality. I have elaborated this a little more in another essay. Because for the Anti-Christ's there must be another kind of Heaven than the Christian one. It would make none whatsoever sense for an Anti-Christ'ian to go to the Christian Heaven. This is only logical. And this is Metaphysics of the deepest, and most dangerous kind there ever was, is, and will be in Eternity. Par aion ap Aion. And inadvertently, the Church, by burning Giordano, had to acknowledge that their kind of Heaven is a fake. It is just an illusion that the Church had fabricated to keep the people, er their sheep, in constant fear, that they would miss heaven. As it was said in Eco's Name of the Rose: Fear is that on which religion is founded. And if you don't have fear any more, you don't need religion any more. Which is the same as the definition of the "Über-Mensch" of Nietzsche. And the Church would go out of business. Fortunately for the Church this will never happen. Because humanity consitsts of mainly "Die letzten Menschen" in the diction of Nietzsche. And "Die letzten Menschen" will forever continue to reproduce the same kind of "letzten Menschen" forever. This is what they are very good at. Imbecility breeds Imbecility and Cretinism better than anything else. Amen.

 

As an aside, Bellarmino refused to look through the telescope of Galileo who wanted to show him the moons of Jupiter. And that was for a very good reason, since a telescope can only magnify something that is bright. But it cannot magnify darkness. And for that the astronomers cannot figure out what dark matter is.

http://www.noologie.de/gbruno.htm

https://en.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno

https://en.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Pico_della_Mirandola

https://en.wikipedia.org/wiki/Marsilio_Ficino

https://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther

https://en.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei

http://www.womenpriests.org/the-case-of-galileo-galilei-cardinal-robert-bellarmine-prefect-of-the-holy-office/

http://web.physics.ucsb.edu/~tt/ORIGINS14/lecture4.pdf

http://adsabs.harvard.edu/full/1989JHA....20....1W

This is the quote from Sein und Zeit: In the pdf version it is on page 229.

Heidegger said something about Christian Theology. Which corresponds to the book

"The Expulsion of the Triumphant Beast" (Die Austreibung der triumphierenden Bestie)

By Giordano Bruno.

https://en.wikiquote.org/wiki/Giordano_Bruno#The_Expulsion_of_the_Triumphant_Beast_(1584)

The Ash Wednesday Supper (1584)

https://en.wikiquote.org/wiki/Giordano_Bruno - The_Ash_Wednesday_Supper_(1584)

https://en.wikiquote.org/wiki/Giordano_Bruno

The Expulsion of the Triumphant Beast

Die Austreibung der triumphierenden Bestie.

https://gutenberg.spiegel.de/buch/die-vertreibung-der-triumphierenden-bestie-10275/1

This work is something quite exceptional even for an exceptional thinker like Giordano Bruno. Because he quotes the whole mythology of Antiquity, and then some Aristoteles and then the whole Archaeo-Astronomy of mankind, and then the Apokalypsis of Prester John or Priester Johannes. So when you want to understand the Apokalypsis in terms of Archaeo-Astronomy, you are probably on the right track. We can get some more understanding of Prester Johannes in the book by Lev Gumilev which I am also mentioning in some other chapter. Gumilev makes a Historical Grand Tour with the Mongols at the center. But I don't quite believe that because there was a Delegation of the Knights Templar to AEthiopia which was at those times called Abesynia or Abyssinia. And they knew very much about the SATOR square.

https://en.wikipedia.org/wiki/Habishi_(disambiguation)

https://en.wikipedia.org/wiki/Abyssinia

The Ethiopian Empire, which was historically known as Abyssinia, a nation that comprised the northern half of present-day Ethiopia. Note that "Abyssinia" does not refer to the ancient Kingdom of Aksum.

Apostolic Vicariate of Abyssinia (initially Apostolic Prefecture of Abyssinia, later Apostolic Vicariate of Addis Abeba, Apostolic Exarchate of Addis Abeba, ultimately Metropolitanate sui iuris of Addis Abeba), the former Eastern Catholic missionary

https://en.wikipedia.org/wiki/Ethiopia

Around the 8th century BC, a kingdom known as Dʿmt was established in Tigray northern Ethiopia, and Eritrea. The polity's capital was located at Yeha, in northern Ethiopia. Most modern historians consider this civilization to be a native Ethiopian one, although Sabaean-influenced because of the latter's hegemony of the Red Sea.[20] </